Mittwoch, 29. August 2018

Christliche Religionstheologien als Grundlagen für interreligiöse Kommunikation


Martin Repp: Der eine Gott
und die anderen Götter. 
Eine historische und systematische Einführung
in Religionstheologien der Ökumene

Leipzig: EVA 2018, 468 S., Register
--- ISBN 978-3-374-05505-0 ---

--- Zusammenfassende Bilanz am Schluss der Rezension
--- Summarized result at the end of the review

Der evangelische Theologe und Religionsphilosoph Martin Repp (geb. 1953) war u.a. von 2004–2009 Professor für Vergleichende Religionswissenschaft an der buddhistischen Ryukoku Universität (Kyoto) und von 2009 bis 2015 Privatdozent an der Universität Heidelberg. Seit 2009 arbeitet er als Referent für den Dialog mit asiatischen Religionen am Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW, Frankfurt am Main. Repp ist zugleich Vorstandsmitglied des European Network of Buddhist Christian Studies (ENBCS), der Deutschen Ostasien Mission (DOAM), und Mitglied des Beirates des Interreligious Studies in Japan Program (ISJP).

Angesichts der Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs in einer Zeit religiös motivierter Konflikte versucht der Autor mit diesem umfangreichen Band, sowohl historisch wie systematisch eine christlich glaubwürdige und praktikable Religionstheologie zu entwickeln, die auch missionstheologisch tragfähig ist.
In der Einleitung,  Kapitel 1 stellt er darum verschiedene Religionstheologien in ihren jeweilig unterschiedlichen Ansätzen kurz vor: Nathan Söderblom, Paul Althaus, Friedrich Brunstäd, Paul Tillich, Ernst Benz (im Zusammenhang mit Karl Rahner) und seit den 60er Jahren u.a. Werner Kohler, Carl Heinz Ratschow, Paul Knitter und Michael von Brück. Bei den schließlich ins Spiel gebrachten religionstheologischen Trends des ausgehenden 20. Jahrhunderts nimmt er die damals eingeführte Dreiteilung: Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus auf, um sich dann von pluralistischen Positionen deutlich abzugrenzen. Allerdings versäumt es Repp, die verschiedenen Varianten dieser Richtung wenigstens etwas zu spezifizieren. So ist es keineswegs Hochmut, wenn John Hick mit dem Ausdruck der „kopernikanischen Wende in der Theologie“ auf ein generelles Umdenken seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts verweist (S. 44). Dass gerade sein Ansatz insbesondere in dem von Repp nicht erwähnten Buch „An Interpretation of Religion“ (1989) in Afrika, Asien und Lateinamerika eine lebhafte Diskussion und erstaunlich viel Zustimmung hervorgerufen hat, blendet Repp leider ebenfalls aus (man denke z.B. nur an Michael Amaladoss SJ, Wesley Ariarajah, Farid Esack, Arvind Sharma, R.S. Sugirtharaja).
Nach diesen Orientierungs- und Abgrenzungstendenzen der Einleitung geht Repp in Kapitel 2 dem biblischen Gottesglauben nach, der sich in Israel langsam vom Henotheismus zum Monotheismus entwickelte. Mit dem Neuen Testament sieht er dann einen „trinitarischen Monotheismus“ aufkeimen. Das ermöglicht eine kosmologische Erweiterung der Soteriologie und bildet die Basis für die Missions- und Religionstheologie des Apostels Paulus.
Die Religionstheologien der Alten KircheKapitel 3 sind durch mehr oder minder starke Apologetik, Polemik und Götterkultkritik geprägt, wie sie bereits im Alten Testament zu finden ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass die altkirchlichen Autoren sich nicht eine möglichst genaue Kenntnis der anderen Kulte verschafften. Diese Linie von Justin, über Clemens von Alexandrien bis zu Augustin führt theologisch zur Herausarbeitung der „wahren Religion“ gegenüber der Gnosis und der „heidnischen“ Philosophie.
Die Kapitel 4-6 untersuchen die Einstellungen des Thomas von Aquin, von Ramon Llull und Nikolaus von Kues. Es hätten natürlich noch andere genannt werden können. Man denke an die mehr oder minder fiktiven Religionsgespräche im Mittelalter, die sich besonders auf die Auseinandersetzung mit dem Islam bezogen: https://buchvorstellungen.blogspot.com/2017/11/auseinandersetzung-und-dialog-mit-dem.html
Martin Repp beschränkt sich auf die drei genannten, die alle im apologetischen Interesse doch eine sachliche Auseinandersetzung suchten. Das gilt in herausragender Weise für Ramon Llull: https://textmaterial.blogspot.com/2012/05/raimundus-lullus-dialog-mit-den.html
Während bei Thomas die „natürliche Theologie“ in der Religionenbegegnung eine größere Rolle spielt, sieht Llull die Vernunft als entscheidenden Überzeugungsfaktor für das Christentum gegenüber dem Heiden und dem Muslim. Der Cusaner geht noch einen Schritt weiter: Der absolute, namenlose Gott ist nicht bekannt, er ist verborgen. Das verhindert Absolutheitsansprüche religiöser Gemeinschaften und müsste faktisch zu einem Ausgleich verschiedener Glaubensweisen führen.
Dieser Linie folgt Martin Luther nur sehr bedingt; und der Autor sieht in Kapitel 7 zu Recht ein heterogenes Bild von Luthers Religionenverständnis. Der Christusglaube ist für ihn „die spezifische Differenz zu allen anderen Glaubensformen“ (S. 201), geprägt durch die Rechtfertigungslehre. Andere Glaubenstypen werden sogar als teuflisch etikettiert. Das gilt sowohl für das Papsttum wie für den Islam, zeitkritisch verstärkt durch die Türkenbedrohung zu jener Zeit. Die darauf folgende lutherische Orthodoxie setzt auf eine verstärkte Hinwendung zur theologia naturalis und Konzepten, welche die Spannung zwischen Soteriologie und Kosmologie aufrechterhalten. Diese Tendenz nimmt Repp zum Anlass, noch einmal seine Abneigung gegen religionspluralistische Theologien zu formulieren: Denn diese seien einseitig soteriologisch oder kosmologisch orientiert und irren darum entweder exklusivistisch oder pluralistisch ab (S. 222). Der von Repp nur am Rande erwähnte Raimon Panikkar hat allerdings im Zusammenhang des „kosmischen Christus“ gezeigt, dass für ein dialogisch-christliches Glaubensverständnis die Verbindung von Soteriologie, Christologie und Kosmologie essentiell möglich ist. Hier mehr: https://religiositaet.blogspot.com/2010/09/raimon-panikkar-1918-2010-werk-eines.html
Mit den Kapiteln 8-10 kommt Repp zum eigentlichen Schwerpunkt seiner Ausarbeitung: Die Missionstätigkeiten, besonders von Francisco de Xavier SJ in Japan, Matteo Ricci SJ in China, Bartholomäus Ziegenbalg in Südindien. Die spannende Darstellung dieser Missionierungsaktionen zwischen gewaltsamer Evangelisierung und kulturellem Einfühlungsvermögen fasst Repp für Xavier und Ricci so zusammen:
„Während Riccis Religionstheologie eine relativ friedliche und stabile Einführung des Christentums in China über einen längeren Zeitraum ermöglichte, bereitete die Unfähigkeit zur interkulturellen Kommunikation der europäischen Kirchenfürsten und Theologen zusammen mit ihrer Fixierung auf die Soteriologie dem Christentum in China innerhalb kurzer Zeit ein grausames Ende. Die verheerenden Folgen ihrer Religionstheologie gleichen damit den blutigen Verfolgungen in Japan, welche Xaviers kompromisslose Missionspraxis und Religionstheologie nach sich gezogen hatte“ (S. 285). Dem Missionar Ziegenbalg – dem eigenen Christentum teilweise kritisch gegenüberstehend – bescheinigt der Verfasser dagegen interkulturell kommunikative Kraft durch das Erlernen südindischer Sprachen (besonders Tamil) sowie hinduistischer und islamischer Traditionen. Das erlaubt zugleich eine Kritik an den Riten der Missionsarbeit der katholischen Kirche. Dennoch bleibt Ziegenbalg Apologetiker gegenüber dem „Heidentum“, aber sein Ansatz „vom einigen Gott“, der Geheimnis bleibt, eröffnet interreligiöse Möglichkeiten, nämlich die natürliche Gotteserkenntnis der „Heiden“ durch die Botschaft von der Christusoffenbarung zu vervollständigen (S. 325).
Diesen Gang durch Theologie- und Missionsgeschichte rundet Repp nun ausführlich ab, und zwar durch die Einbeziehung der Religionstheologien von Carl Heinz Ratschow (1911–1999) und MUTO Kazuo (1913–1995) in Kapitel 11 und 12: Ratschow präzisiert in mehreren Anläufen schließlich sein Religionenverständnis im Kontext von „Selbstgewissheit, Mission und Ehrfurcht vor den anderen Religionen“ (S. 342). Dies ist gegründet in Gottes universalem „Welthandeln“ (S. 343). So setzt er letztlich in jeder Religion den einen Gott als Schöpfer und Erlöser voraus und eröffnet damit dialogisches Handeln. Repp stellt allerdings nicht die Nachfrage, ob damit auch buddhistisches Selbstverständnis (vom Amida-Buddhismus abgesehen) erreicht werden kann.
Der im Buch immer wieder thematisierte Zusammenhang von Missionstheologie und Religionstheologie kommt auch bei dem christlichen Theologen MUTO Kazuo zur Sprache, dessen Theologie sich besonders durch den Dialog mit der buddhistischen „Kyoto School of Philosophy“ entwickelte. Damit wird für ihn eine methodologische Wechselseitigkeit leitend, die sich an Bubers „Ich und Du“ und an der „invertierten Korrespondenz“ des Philosophen Nishida Kitaro (S. 368) orientiert. Er versucht anscheinend, dem theologischen Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus durch einen pneumatologischen Ansatz zu entgehen, der Muto eine dialektische Zusammengehörigkeit von natürlicher Theologie, christologischer Soteriologie und theologischer Kosmologie ermöglicht – dies alles neu formuliert im Horizont der buddhistischen Leere /des Nichts. Das erinnert durchaus auch an mystische Theologien des Mittelalters.

Im Endergebnis scheinen Ratschow und Muto eine ähnliche Religionstheologie in die Wege geleitet zu haben, die mit der Einarbeitung der Religionsverständnisse bei Paulus, Luther, Kierkegaard, Schleiermacher und Tillich zusammenhängt. Damit könnten zugleich religiöse Vereinnahmungen verhindert werden, die Repp in einer Reihe gegenwärtiger Religionstheologien sieht (z.B. besonders bei John d‘Arcy May und Perry Schmidt-Leukel, S. 387). Religionstheologie und interreligiöser Dialog stehen gewissermaßen in einem Verbund, der das Studium fremder Religionen ebenso nötig macht wie das Erlernen interkultureller und interreligiöser Kommunikation – ohne jegliche exklusive Wahrheitsansprüche. Nur so kann „Einheit in der Vielfalt“ und “Vielfalt in der Einheit“ gelebt werden (S. 425). Wie man dies politisch umsetzt, lässt sich bereits an dem indisch-buddhistischen Kaiser Ashoka (304–232 v. Chr.) und gegenwärtig im indonesischen Modell der „Pancasila“ zeigen. Solche religiösen Versuche können auch hoffnungsvolle Beiträge für den sozialen Frieden sein.

Zusammenfassende Bilanz
Der umfangreiche Band beginnt mit einem Einblick in divergierende Verständnisse einer Theologie der Religione(n). Der evangelische Theologie Martin Repp – mit langjährigen Japan-Erfahrungen – wagt von daher einen detailreichen Gang durch die Theologie- und Missionsgeschichte. Dieser Gang eröffnet zwar entwicklungsgeschichtliche Zusammenhänge, wirkt aber in den Konklusionen zuweilen recht allgemein und nicht immer zwingend.
Der Autor beginnt mit biblischen Interpretationen zu Soteriologie und Kosmologie im Horizont eines sich von anderen Göttern abgrenzenden Monotheismus in Israel. Dieser Monotheismus entwickelt sich im Neuen Testament trinitarisch, so die zu hinterfragende These des Autors. Paulus, die Alte Kirche und berühmte Theologen des Mittelalters nehmen die sich durchhaltende Spannung zwischen (christlicher) Offenbarung und natürlicher Theologie auf und belegen von daher die Notwendigkeit der „Heidenmission“; denn das (christologisch verstandene) Heil gilt prinzipiell allen Menschen. So schwanken die diversen Konzepte oft zwischen Apologetik, Polemik und missionarischen Dialogversuchen, welche die Vernunft verstärkt in den Diskurs einbringen (Thomas von Aquin, Ramon Llull und Nikolaus von Kues). Die Religionstheologien Luthers und der lutherischen Orthodoxie wirken insofern uneinheitlich, als neben dem Wiederaufleben der „natürlichen Theologie“ die Rechtfertigungslehre eine essentielle Spannung bringt.
Im Blick auf Asien (Lateinamerika behandelt Repp nicht), werden drei Missionskonzepte ausführlich vorgestellt: das des kulturell rücksichtslos vorgehenden Japan-Missionars Francisco de Xavier SJ, das interkulturell offene Konzept von Matteo Ricci SJ in China und der ebenfalls interkulturell weiterführende Ansatz des lutherischen Südindien-Missionars Bartholomäus Ziegenbalg.
Schließlich endet die Darstellung mit zwei durchaus ähnlichen Positionen interkultureller Religionstheologie des 20. Jahrhunderts, derjenigen von Carl Heinz Ratschow und derjenigen von MUTO Kazuo. Hier positioniert Repp vorsichtig eine christliche Religionstheologie. Sie wirkt trotz Zurückweisung exklusivistischer, inklusivistischer und pluralistischer Theologiemodelle der Religionen dennoch inklusivistisch. Immerhin: Eine solche Theologie der Religionen bietet die Möglichkeit, interreligiöse Kommunikation auf der Ebene des Respekts vor der Wahrheit des Anderen voranzutreiben, und zwar mit dem Ziel, interreligiösen Dialog auch im Engagement für den gesellschaftlichen und politischen Frieden praktisch wirksam werden zu lassen.
English Summary
The comprehensive volume begins with an insight into divergent understandings of a theology of religion(s). The Protestant theologian Martin Repp – with many years of experience in Japan – attempts a detailed passage through the history of theology and mission. Even though this opens connections to a historical development, it  seems rather general and the conclusions are not always convincing.
The author starts with biblical interpretations of soteriology and cosmology in the horizon of a monotheism in Israel which separates itself from other gods. This monotheism develops in a Trinitarian manner in the New Testament, a thesis of the author which needs to be questioned. The apostle Paul, the Early Church and famous theologians of the Middle Ages hold the sustained tension between (Christian) revelation and natural theology, and shows thus the need for "pagan mission"; because salvation (christologically understood) is basically for all people. Thus, the various concepts often fluctuate between apologetics, polemics and attempts of missionary dialogue, which increases rationality in the discourse (Thomas Aquinas, Ramon Llull and Nicholas of Kues).
The theologies of religions of Luther and Lutheran Orthodoxy seem inconsistent as the revival of "natural theology" brings the doctrine of justification into an essential tension.
With regard to Asia (Repp doesn’t treat Latin America), three missionary concepts are presented in detail: that of the culturally ruthless Japanese missionary Francisco de Xavier SJ, the intercultural open concept of Matteo Ricci SJ in China and the likewise cross-cultural approach of the Lutheran Missionary in South India, Bartholomew Ziegenbalg.
Finally, the presentation ends with two quite similar positions of intercultural theology of religion of the 20th century, the one of Carl Heinz Ratschow and the one of MUTO Kazuo. Carefully Repp opts here for a Christian theology of religions. In spite of his rejection of exclusivistic, inclusivistic and pluralistic theological models of religions, his position nevertheless looks inclusivistic. After all, such a theology of religions offers the opportunity to promote interreligious communication at the level of respect for the truth of the other, with the aim of making interreligious dialogue effective – also in its commitment to social and political peace.
English translation: Prof. Dr. mult. Manfred Kwiran, Wülperode
Vgl. auch die Beiträge von Martin Repp in der Reihe Religionen im Gespräch (RIG),
Hg.: Reinhard Kirste / Paul Schwarzenau / Udo Tworuschka. Balve: Zimmermann 2004/2006
·        RIG 8/2004, S. 268–272: Einübung in den Dialog mit ostasiatischen Religionen.                

Das „Interreligious Studies in Japan Program“ (ISJP) in Kyoto
·        RIG 9/2006, S. 44–59: From Disputations to Dialogue – An Inquiry into Forms of Religious Communication     

in Japanese Buddhism and European Christianity
·        RIG 9/2006, S. 314–316: NCC-Center – Laughing Faces – The First Three Years 

of the “Interreligious Studies in Japan Program” (ISJP)
Reinhard Kirste

Rz-Repp-Gott-Götter, 29.08.18

Sonntag, 26. August 2018

Der andere Blick auf den Islam - die Korrektur der Vorurteile - zum Buch von Alexander Flores

Islam - Zivilisation oder Barbarei?Alexander Flores:
Islam - Zivilisation oder Barbarei?

Frankfurt/M.: Suhrkamp 2015, 294 S., Register
suhrkamp taschenbuch 4660
Überarbeitete Neuausgabe 2015, bereits 2011 im Verlag der Weltreligionen erschienen
ISBN: 978-3-518-46660-5
Auch als eBook erhältlich

Rezension in der FAZ, 25.05.2012:
Der Islam jenseits von Apologie und Polemik: hier


Verlagsinformation

Die Debatte um den Islam ist immer eine polemische:
Salafismus, Scharia, Frauenrechte,
Boko Haram, IS – zu allem haben wir eine Meinung.
Aber wissen wir denn wirklich, was sich hinter diesen Phänomenen verbirgt?
Alexander Flores kann Abhilfe schaffen, denn er widmet sich den Fakten.
Flores beschreibt einen Modernismus, der Anfang des 20. Jahrhunderts dem Islam
eine weltanschauliche Öffnung ermöglichen sollte; eine Scharia, die über lange Zeit hinweg nicht drakonisches »Gottesrecht« war, sondern Orientierung
für eine islamische Lebensführung.
Und er erklärt, wie der Koran mit seinen verschiedenen Lesarten instrumentalisiert werden konnte und damit Radikalisierungen ermöglichte,
die wir heute mehr denn je zu spüren bekommen.


Inhaltsverzeichnis
 1    Einleitung                                                                          9 
 2    Corpus delicti: Der Koran                                              21 
 3    Ein Gottesstaat?                                                             30 
 4    Der weite Mantel des Islam                                            54 
 5    Fehlt da etwas?                                                               74 
 6    Europa als Störenfried und Stachel                              92 
 7    Reformismus und Apologetik                                      117 
 8    Islamismus, islamische Bewegungen, Salafismus    138 
 9    Das hässliche Gesicht des Islam                                 161 
10   Problemfelder                                                                 185 
11   Neuere Entwicklungen                                                   227 
12   Zivilisation oder Barbarei?                                            252 
Anmerkungen                                                                        261 
Literaturverzeichnis                                                              275 
Register                                                                                  287 
Inhaltsverzeichnis                                                                 295

Sonntag, 19. August 2018

Postkolonialismus und interkulturelle Theologie

Andreas Nehring / Simon Tielesch (Hg.):
Postkoloniale Theologien

Bibelhermeneutische und
kulturwissenschaftliche Beiträge

 

Aus der Reihe
ReligionsKulturen,  Bd. 11
Stuttgart: Kohlhammer 2013, 360 S., Register
--- ISBN 978-3-17-022552-7 ---

Erhältlich als EPUB MOBIPDF

 Vergriffen. Ausschließlich in elektronischer Form lieferbar.

Verlagsinformation 
Die postkoloniale Theologie ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten und innovativsten Felder innerhalb der interkulturellen Theologie avanciert. TheologInnen aus Asien, Afrika und Lateinamerika haben begonnen, die Konstruktionen postkolonialer Identitäten theologisch zu reflektieren. Dabei nehmen sie Bezug auf kulturwissenschaftliche Diskurse, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Bislang sind allerdings postkoloniale theologische Entwürfe im deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt geblieben. Dieser Band führt zunächst in die Entwicklungsgeschichte und gegenwärtige zentrale Positionen der postkolonialen Theologie ein. Daran anschließend werden die wichtigsten Aufsätze aus den letzten Jahren erstmals in deutscher Übersetzung publiziert, um Studierenden und allen Interessierten den Zugang zu dieser theologischen Richtung zu erleichtern.                                       
   

    Leseprobe: hier    

INHALTSVERZEICHNIS

Andreas Nehring / Simon Tielesch: Theologie und Postkolonialismus. Zur Einführung       ........9
Biblische Perspektiven .........................................                                                ..............       ....... 46         
--- R. S. Sugirtharajah Konvergente Trajektorien?
             Befreiungshermeneutik und postkoloniale Bibelkritik .............                 ............         .... 51
--- Fernando F. Segovia Grenzüberschreitendes Interpretieren.
--- Postkolonialismus-Studien und Diaspora-Studien in historisch-kritischer Bibelexegese ...... 70
--- Musa W. Dube Postkolonialität, Feministische Räume und Religion ............................        ...  91
--- Kwok Pui Lan: Farbcodierung für Jesus. Ein Interview mit Kwok Pui-lan ................        ......112
--- R.S. Sugirtharajah Eine postkoloniale Untersuchung
          von Kollusion und Konstruktion in biblischer Interpretation ...............       ......................  123 

Identität – Hybridität – Diaspora .......................................                                                    ..          145
Mayra Rivera Rivera Ränder und die sich verändernde Spatialität von Macht.
             Einführende Notizen ..............................................................................                            .. 149
Vítor Westhelle Offene Ränder. Repräsentation, Hybridität und Transfiguration ........          ..... 165
Michael Nausner Heimat als Grenzland. Territorien christlicher Subjektivität ............         ....... 187
Namsoon Kang Wer oder was ist asiatisch?
Eine postkoloniale theologische Lektüre über Orientalismus und Neo-Orientalismus ............. 203

Option für die Ränder ....................................................                                              ............          221
David N. Field Über das (Wieder-)Zentrieren der Ränder.
            Eine Euro-Afrikanische Perspektive auf die Option für die Armen ..                        .......  225
Catherine Keller Die Liebe im Postkolonialismus.
            Theologie in den Zwischenräumen des Empire ......................                      .................     251
Mark Lewis Taylor Subalternität und Fürsprache als Kairos für die Theologie .......    ............... 276
Marion Grau Göttlicher Handel.  
            Eine postkoloniale Christologie für die Zeiten des neokolonialen Empires ....... ........... 300
Kwok Pui Lan Die Verbindungen herstellen.
                Postkolonialismus-Studien und feministische Bibelinterpretation ..........                  . 323

Weiterführende Literatur ......................................................................                                      347
Register .............................................................................................................                           353
Autorenverzeichnis ..............................................................                            .......                    357                                                                                                                                                                                                               Autoren  
  • Prof. Dr. Andreas Nehring lehrt Religions- und Missionswissenschaft
    an der Universität Erlangen-Nürnberg. 
  • Simon Tielesch ist Assistent am Lehrstuhl für Religions- und Missionswissenschaft
    an der Universität Erlangen-Nürnberg.
                                                                                                                                                                            


Inzwischen ist der 2. Band erschienen:
Andreas Nehring / Simon Wiesgickl (Hg.) Postkoloniale Theologen II.
Perspektiven aus dem deutschsprachigen Raum.

Stuttgart: Kohhammer 2018, 320 S. --- Rezension in Vorbereitung

Blick ins Buch: Postkoloniale Theologien I

Dienstag, 14. August 2018

Geschichte und Traditionen des frühesten Koran-Manuskripts - der Kodex des Ali ibn Abi Talib

Seyfeddin Kara: In Search of Ali ibn Abi Talib’s Codex:
History and Traditions of the Earliest Copy of the Qur’an
With a Foreword by James Piscatori

Berlin / London: Gerlach Press 2018, 292 pp. --- ISBN 978-3-9599-4054-2 --- 


Seyfeddin Kara is Assistant Professor of Shi’i Studies and Relations between Islamic Schools of Thought Holder of Imam Ali Chair for Shi’i Studies and Dialogue among Islamic Legal Schools. Professor Kara was born and raised in Turkey and studied in seminaries in Syria, Iran and the UK. He is an interdisciplinary researcher and his academic interests focus on both the early history of Islam and contemporary issues pertaining to Islam and Muslims. He has published journal articles in the Journal of Near Eastern Studies, Journal of Royal Asiatic Society, The Muslim World and Journal of Shi’a Islamic Studies and is currently working on a monograph about the Shiʿi approach to the textual history of the Qur’an. Prior to joining Hartford Seminary, Seyfeddin worked as a Teaching Fellow at the University of Durham, UK.
Before pursuing a career in academia, he worked at London-based Islamic Human Rights Commission for several years and submitted reports to the various United Nations treaty bodies. He also attended meetings at the UN Human Rights Council, and Organization for Security and Cooperation in Europe. He is a fellow of UK Higher Education Academy. Most of his works are available at https://durham.academia.edu/SeyfeddinKara.
Professor Kara is the second holder of the Imam Ali Chair in Shi’i Studies and Dialogue among Islamic Legal Schools, the only chair of its kind in North America. (Source : https://www.hartsem.edu/faculty/seyfeddin-kara/)
Presentation
The history of the text of the Qur’an has been a longstanding subject of interest within the field of Islamic Studies, but the debate has so far been focused on the Sunni traditions about the codices of Caliphs Abū Bakr and ʿUthmān b. ʿAffān. Little to no attention has been given to the traditions on ʿAlī b. Abī Ṭālib’s collection of the Qur’an.
This book examines both Shiʿi and Sunni traditions on the issue, aiming to date them back to the earliest possible date and, if possible, verify their authenticity.
To achieve this, the traditions are examined using Harald Motzki’s isnād-cum-matn method, which is recognised as an efficient tool in dating the early Islamic traditions and involves analysis of both matn (text) and isnād (chain of transmission) with an emphasis on finding a correlation between the two.
Table des matières / Inhaltsverzeichnis
ABSTRACT
STATEMENT OF COPYRIGHT --- ACKNOWLEDGEMENTS ---
--- DEDICATION --- INTRODUCTION
CHAPTER ONE:
WESTERN SCHOLARSHIP AND THE EARLY HISTORY OF THE QUR’AN :
A SHORT HISTORY OF QUR’ANIC STUDIES IN THE WEST
Discovering the biblical roots of the Qur’an Challenging the Muslim narrations
Syriac influence on the Qur’an
The Wansbrough school
Decoding Wansbrough ’Muslim conspiracy’ against the Qur’an
CHAPTER TWO
MUSLIM RESPONSE TO THE CRITICISMS OF THE TEXTUAL HISTORY OF THE QUR’AN 
Convincing ’non-Believers’ of the authenticity of the Qur’an: The traditional Muslim approach to the history of the text
Arguing historicity of the Qur’an Use of archaeological data
CHAPTER THREE
SHI’I APPROACH TO THE HISTORY OF THE COLLECTION OF THE QUR’AN 
Denial of Judeo-Christian influence on the Qur’an
The issue of tahrif ’Alī’s codex in the earliest Shi’i sources
The collection of the Qur’an at the time of the Prophet
CHAPTER FOUR
INTRODUCTION TO ISNāD-CUM-MATN METHODOLOGY
The isnād-cum-matn method in the assessment of the Sunni traditions
regarding the collection of the Qur’an
Employment of the isnād-cum-matn method on
 fewer variant traditions Criticism of the method
CHAPTER FIVE
TRADITIONS ATTRIBUTED TO MUHAMMAD AL-BāQIR
Group one variants --- Isnād analysis:
Investigating the identity of the reporter. An analysis of al-Kāfī’s isnād patterns
Matn analysis:
Group two variants Isnād analysis: Matn analysis:
Group three variants Isnād analysis: Matn analysis:
CHAPTER SIX
TRADITIONS ATTRIBUTED TO ’ALī B. ABī TāLIB: Ahmad b. Fāris’s version (Ah1):
Isnād analysis: A Brief Study of the Succession Crisis
Matn analysis:
CHAPTER SEVEN:
TRADITIONS ATTRIBUTED TO JA’FAR AL-SāDIQ: Isnād analysis: Matn analysis:
CHAPTER EIGHT:
TRADITIONS ATTRIBUTED TO IBN SīRīN: Isnād analysis: Matn analysis:
MISCELLANEOUS CONCLUSION
Hassan Bouali
Doctorant en histoire médiévale à l'université Paris Nanterre ( Paris X).
Travaille sur le califat d'Ibn al-Zubayr (683-692).
CC 

Samstag, 11. August 2018

Gute Lehrer - gute Schulen für die Schüler: Möglichkeiten gelingender Erziehung

Peter Denker (Peter J. Reichard): Schulen brauchen gute Lehrer.
Norderstedt: Books on Demand,
Neuauflage 2017, 364 S., Index 

--- ISBN 978-3-7448-7384-0
--- E-Book: ISBN 978-3-7448-6345-2


>>> English version
at the end of the German review

„Stell Dir vor, es ist Schule und alle wollen hin!“, dieser bekannte Slogan kommt einem spontan in den Sinn, wenn man den innovativen Verhaltensratgeber durcharbeitet. Denn guter Unterricht steht und fällt mit der Lehrerpersönlichkeit. Leider hapert es diesbezüglich immer noch in der Ausbildung von Lehrern.  Dieser Verhaltensratgeber gibt Orientierung für angehende Pädagogen und wenn sie ihn lesen und bearbeiten stellen sie fest, wie Selbstkompetenz im guten Umgang mit sich und anderen entwickelt wird. Man kann Dinge nur weitergeben, wenn man sie für sich selbst erlebbar gemacht hat, und genau hier setzt dieses Buch an: Es ist eine Art Selbstcoaching - Tool mit Anregungen, Tipps und Übungen, welches Lust auf ‚mehr’ macht. 
Zur Neuauflage gibt es ein E-Book, das sich mit Seitenreferenzen parallel zum gedruckten Buch verwenden lässt und durch zahlreiche verlinkte Querverweise und den umfangreichen, interaktiven Index unterbrochenes und wiederholtes Lesen und Lernen unterstützt.  
Der Autor: Peter Denker - mit bürgerlichem Namen Peter J. Reichard - ist 1942 geboren und kennt Schulen aus unterschiedlichsten Perspektiven: · Abiturient, Lehramtsstudent, Praktikant und Referendar, · Vater von drei Kindern und Waldorfschul-Vorstandsmitglied, · Gymnasiallehrer, · Fortbildungsmoderator, · Schulaufsichtsbeamter, · Schulleiter, · Autor pädagogischer Publikationen. Die auf so vielfältigen Tätigkeitsfeldern erworbenen Erfahrungen weisen ihn als gründlichen Kenner auf dem Gebiet der praktischen Schulpädagogik aus. 

Kontakt: Peter J. Reichard,
info@p-j-r.de , Tel. +49 6154 2740
Web: p-j-r.de --- publicationes.de --- „Praktische Pädagogik“ auf YouTube


Stellen Sie sich bitte vor: Unsere Mitmenschen würden aufmerksam und freundlich miteinander umgehen, hörten gut zu, beobachteten genau, und urteilten bedächtig. Dann handelten sie aus freiem Entschluss im Bewusstsein, für sich, für einander und für die Umwelt jetzt und künftig verantwortlich zu sein.“ Das genau ist das Ziel von „Erziehung als »Entwicklungshilfe« zu Persönlichkeiten mit Bewusstseinsbildung“. Die dazu nötigen Fähigkeiten vermittelt Peter Denkers Pädagogischer Leitfaden „Schulen brauchen gute Lehrer“. Auf das Verhalten der Lehrer kommt es nämlich an, wenn „Erziehung in der Schule“ gelingen soll.  Zahllose Autoren beschreiben, was sie für mehr Schulqualität als nötig ansehen - doch dieses Buch ist anders. Weil es Lehrer stark macht. Und auch, weil ganz klar angesprochen wird, wann man den Beruf des Lehrers besser nicht ergreifen sollte. Position zu beziehen, ist ein großer Vorzug des Autors. Dies erfreut sicher nicht alle Lehramtskandidaten, mahnt aber auch bei Bildungsverantwortlichen an, dass die vorwiegend fachlich und didaktisch ausgerichtete Lehrerausbildung dringend ergänzt werden muss.  So kann jeder Lehrer dazu beitragen, den schulischen Erziehungsauftrag in guter Weise zu erfüllen und die Anforderungen seines Berufs mit Erfolg und Freude zu meistern. Schon das Cover des Buches veranschaulicht, dass die Selbstkompetenz des Lehrers die Grundlage für seine pädagogische Wirksamkeit ist. Sie ist zugleich unabdingbare Voraussetzung um auch mit Schülern, Eltern, Kollegen und Chefs gut umgehen zu können. 
Immer mehr Lehrer fühlen sich von den beruflichen Anforderungen überfordert. Sie vermissen nicht nur Unterstützung durch Eltern, sondern auch die Wertschätzung ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit. Auch deswegen ist es angebracht, ihre Selbststeuerung, ihre Persönlichkeit und ihre pädagogische Kompetenz zu stärken. Die erwähnte Lücke der Lehrerausbildung zu schließen ist ein Hauptmotiv des Autors. In der Schule kommt es genau darauf an, dass Lehrer als Persönlichkeiten erkannt und geachtet werden und die Ihnen anvertrauten Schüler sich nach Ablauf ihrer Schullaufbahn als gebildete Persönlichkeiten mit Kompetenz zur Selbststeuerung, zu Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und vorausschauend verantwortlichem Handeln entwickelt haben. Der Autor selbst erweist sich aufgrund der aus ungewöhnlich vielen Blickwinkeln erlebten und mit-gestalteten Schulwirklichkeit und seiner Belesenheit als vertrauenswürdiger und kompetenter Wegbegleiter.
Ein sehr empfehlenswertes Buch für Bildungsverantwortliche, Lehrer und alle,
die es werden wollen ...




English Review: SCHOOLS NEED GOOD TEACHERS

 "Imagine it's school and everyone wants to go there", this well-known slogan comes to mind spontaneously when you work through the innovative behavior guide. Because good teaching stands and falls with the teacher's personality. Unfortunately, teacher training is still lacking in this respect. This behavioral guide provides orientation for prospective teachers and when they read and work on it, they discover how self-competence is developed in dealing well with themselves and others. You can only pass things on if you have made them tangible for yourself, and this is exactly where this book comes in: It is a kind of self-coaching tool with suggestions, tips and exercises, which makes you want ’more'.  For the new edition there is an e-book that can be used with page references parallel to the printed book and supports interrupted and repeated reading and learning through numerous linked cross-references and the extensive, interactive index.

 About the author: Peter Denker - his real name is Peter J. Reichard - was born in 1942 and knows schools from different perspectives: - High school graduate, teacher training student, trainer and trainee, - father of three children and Waldorf school board member, - grammar school teacher, - further education moderator, - school inspector, - headmaster, - author of educational publications. The experience gained in such diverse fields of activity proves him to be a thorough expert in the field of practical school pedagogy. 

Contact: 
 Peter J. Reichard, info@p-j-r.de , Tel. +49 6154 2740

Web: p-j-r.de --- publicationes.de --- „Praktische Pädagogik“ auf YouTube 

The author writes: “ Imagine, please: Everybody would be attentive and friendly with each other, listened well, observed closely, and judged carefully. Then people acted of their own free will, aware that they were responsible for themselves, for each other and for the environment now and in the future." This is exactly the goal of "education as "development aid" to personalities with awareness raising“.
Peter Denker's pedagogical guide "Schools need good teachers" provides the necessary skills. After all, it depends on the behaviour of teachers if "education at school" is to succeed.
Many authors describe what they consider as necessary for more school quality - but this book is different. Because it makes teachers strong. And also because it is clearly stated when it is better not to take up the profession of a teacher. Taking a stand is a great advantage of the author. This certainly does not please all candidates for teaching posts, but it also urges those responsible for education to supplement their teacher training, which is mainly focused on subjects and didactics.
In this way, every teacher can contribute to fulfilling the educational mission of the school in a good way and to master the demands of his profession with success and joy. The cover of the book illustrates that the teacher's self-competence is the basis for his pedagogical effectiveness. At the same time, it is an indispensable prerequisite for dealing well with students, parents, colleagues and bosses.
More and more teachers feel overwhelmed by the professional requirements. They miss not only the support of parents, but also the appreciation of their work in public.
This is another reason why it is appropriate to strengthen their self-control, their personality and their pedagogical competence. One of the main motives of the author is to close the mentioned gap in teacher training. At school, it is important that teachers are recognized and respected as personalities and that the students have developed after the end of their school careers as educated personalities with competence for self-management, attention, empathy and foresightedly responsible action.
The author himself proves to be a trustworthy and competent companion due to the school reality experienced and co-designed from an unusually wide range of perspectives and reading. A highly recommended book for those responsible for education, teachers and all who want to become such ...


Prof. Dr. Eckhard Freyer, Bonn & Sabine Gessenich, Ingelheim