Montag, 29. Oktober 2018

Hans Joas und die neue Diskussion um das Heilige (aktualisiert)

Hans Joas:: Die Macht des Heiligen -
Eine Alternative zur Geschichte von der Entzauberung

Berlin: Suhrkamp 2017, 527 S.

ISBN: 978-3-518-58703-4 
Leseprobe »
Verlagsinformation

"Entzauberung ist ein Schlüsselbegriff
im Selbstverständnis der Moderne.

Doch worum handelt es sich dabei eigentlich? 
Was genau meinte Max Weber damit? Und sind seine kanonisch gewordenen Vorstellungen überhaupt haltbar beziehungsweise: Sind sie alternativlos?

Die Macht des Heiligen ist der Versuch, 
»Entzauberung« zu entzaubern. Dazu widmet sich Hans Joas zunächst exemplarischen Fällen der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Religion seit dem 18. Jahrhundert.
In direkter Auseinandersetzung mit Weber entfaltet er sodann
den Grundriss einer Theorie, die dem Macht stützenden Potenzial
 von Religion ebenso gerecht werden kann wie dem machtkritischen.
An die Stelle des Geschichtsbilds vom unaufhaltsam fortschreitenden Prozess
der Entzauberung tritt die Konzeption eines Spannungsfelds
zwischen Dynamiken der Sakralisierung, ihrer reflexiven Brechung
und den Gefahren ihrer Aneignung in Prozessen der Machtbildung.
Das beinhaltet Zumutungen – für Gläubige ebenso wie für säkulare Geister."


Besprechungen und Interviews

Zur Rückbesinnung:
  • Rudolf Otto: Das Heilige - Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen
    und sein Verhältnis zum Rationalen. Nachwort von Hans Joas. 

    Neuausgabe: München: C.H. Beck 2014

  • Rudolf Otto: Das Heilige. Breslau 1920, 4. Aufl. - Vollständiger Text zum Download
  • Thorsten Dietz / Harald Matern: Rudolf Otto. Religion und Subjekt.
    Zürich: TVZ 2012 --- Rezension: hier
  • Karen Armstrong: Die Achsenzeit. Vom Ursprung der Weltreligionen.
    Aus dem Englischen. München Siedler 2006 ---  Rezension: hier
  • Revue des Deux Mondes (Octobre 2018) ---
    Le mot de la semaine "Sacré"
    Das Wort der Woche: "heilig" --- 
    mit Texten u.a. von 
    Bernard Bourdin : « le sacré ne se décrète pas, il s’incarne dans le réel »
    "Das Heilige verordnet nicht, es inkarniert sich im Realen"  --- ferner: sog. Heilige Jahre.


Gilles Kepel: Die Krisen rund um das Mittelmeer und im Nahen Osten (aktualisiert)

    Gilles Kepel:

    Sortir du chaos

    .
    Les crises en Méditerranée 
    et au Moyen-Orient

    Paris: Gallimard 
    2018, 536 pp., illustr.

    Aus dem Chaos herauskommen. Die Krisen im Mittelmeerraum und im Mittleren Osten
Cartes inédites de Fabrice Balanche --- 
Collection: Esprits du monde

Leseprobe: hier 
Gilles Kepel 2013 (Wikipedia.fr)

Verlags-
information mit deutscher Übertragung
L’horreur du «califat » de Daesh au Levant entre 2014 et 2017 et son terrorisme planétaire ont été une conséquence paradoxale des «printemps arabes» de 2011. Pourtant ceux-ci avaient été célébrés dans l’enthousiasme des slogans démocratiques universels et de la «révolution 2.0». 

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Thomas Römer: Die Erfindung Gottes - ein Gott und einziger Gott


Thomas Römer: 
Die Erfindung Gottes. 
Eine Reise zu den Quellen des Monotheismus

Aus dem Französischen von A. Jucknat 
wbg Academic 
Darmstadt : WBG 2018. 272 S. mit 9 Kt. und 10 s/w Abb., geb. 
Preis 49,95 
--- ISBN 978-3-534-27046-0 ---



Verlagsinformation 
Wie konnte ein Gott unter vielen zu ›dem Gott‹ werden? Das ist die Grundfrage, die Thomas Römer in seiner Untersuchung zu den Ursprüngen des Monotheismus beantwortet. 
Woher stammt dieser Gott? Was waren seine Attribute und wie lautete sein Name, bevor dieser zum unaussprechlichen Tabu wurde? In welchen Erscheinungsformen wurde er verehrt? Wie kam es, dass die anderen Gottheiten ihm gegenüber an Macht verloren? Im Lichte der historisch-kritischen Philologie und Exegese sowie unter Berücksichtigung der neusten archäologischen und epigraphischen Erkenntnisse zeichnet das Buch die Etappen der Er-Findung des einen Gottes über ein ganzes Jahrtausend nach - auf den Spuren eines Wetter- und Kriegsgottes, der nach dem ›Sieg‹ über seine Rivalen zum einzigen, universellen und transzendenten Gott wurde. 
Die deutschsprachige Ausgabe wurde vom Autor vollständig überarbeitet und aktualisiert.

Über den Autor:   
Thomas Römer ist Professor im Bereich der biblischen Theologie am renommierten »Collège de France« sowie an der Fakultät für Theologie und Religionswissenschaft der Universität Lausanne. Er gilt weltweit als anerkannter Spezialist auf dem Gebiet der Forschung zum Alten Testament.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Scott Atran: Der Islamische Staat - Revolution und Kalifatsidee

Scott Atran:
L'État Islamique est une révolution.



Paris: 
Éditions Les Liens qui libèrent 

2016, 155 pp.
--
ISBN 979-1020903983 ---

Der Autor: Scott Atran (geb. 1952) ist ein amerikanischer Anthropologe, der u.a. als Assistent bei der Ethnologin und Anthropologin Margret Mead gearbeitet hat.
Mehr Infos: hier

Dieses Werk ist ein wesentlicher Beitrag, um die Natur des Islamischen Staats (arabisch: Daech) zu verstehen. Nach Jahren des Studiums vor Ort - im Herzen des IS, in den "Banlieues" der großen europäischen Städte, erklärt Scott Atran, warum der Westen einen großen  strategischen Fehler begeht im Blick auf den IS. Denn dieser "Staat" ist ein verführerisches und bedrohliches Phänomen, das unter den Bedingungen der Gewalt die Welt retten und verändern will.
Welche Mechanismen und Werte stehen hinter diesem Tod bringenden System? Welches ist der revolutionäre Brennstoff, der den IS nährt? Wer sind diese freiwilligen Fremden aus Europa und welches sind die Mechanismen der Selbstverleugnung als "Ursache", die ihre Ausreise motivieren?
Darum gilt es, besonders die psychologischen und sozialen Hintergründe im Blick auf die Struktur des IS zu werden sowie die Lebenswege der Frauen und Männer genauer zu beachten, die sich für den "Islamischen Staat" engagieren und ihr Leben riskieren.
Interview mit Scott Atran (Humanité, 12.05.2016) :
"Ne pas voir dans l>état islamiqie< une révolution est une erreur fatale --- 
Wenn man im "Islamischen Staat keine Revolution sieht, ist dies ein fataler Irrtum
Résumé français (de l'éditeur)
Alors que beaucoup réduisent l’islam radical à un simple "nihilisme", les travaux de Scott Atran et de son équipe démontrent que nous sommes en présence d’un phénomène bien plus menaçant : un projet profondément séduisant, visant à changer et sauver le monde.
Mais quel est le carburant révolutionnaire qui alimente Daesh ? Comment expliquer et endiguer ce soutien croissant de la jeunesse pour ces valeurs mortifères ? Quels sont d’ailleurs, les mécanismes d’abnégation à « la cause » qui motivent leur départ?
Et qui sont-ils, ces volontaires étrangers qui rejoignent tous les jours
plus nombreux les rangs de l’E.I. ?

Cet ouvrage répond aux nombreuses questions qu’il est légitime et important de se poser sur ce que représente aujourd’hui la révolution de l’État islamique. Car réduire Daesh à une simple déclinaison du terrorisme ou de l’extrémisme violent serait masquer la véritable menace qu’il représente.
Le Califat est, de fait, un mythe mobilisateur. Et il faut aujourd’hui, devant l’inefficacité persistance des mesures sécuritaires et militaires, porter notre attention sur les questions psychologiques et sociales qui sous-tendent ce phénomène. C’est aussi sur le terrain des valeurs qu’il nous faut combattre, celles que nous pensions acquises et sur lesquelles nous avons la conviction que le monde est fondé. Plus que la menace que font peser les djihadistes, toutes ces questions représentent le principal problème existentiel de nos sociétés ouvertes.




Samstag, 20. Oktober 2018

Verlag der Weltreligionen - Basisprogramm zum Verständnis der Religionen und zum den interreligiösen Dialog (aktualisiert)



Der VERLAG DER WELTRELIGIONEN ist ein großes Projekt im Insel-Verlag (der zum Suhrkamp-Verlag gehört), um das Verständnis für andere Religionen zu verbessern und zu vertiefen. Neben Quellentexten aus anderen Religionen werden Einführungen, interreligiöse Debatten und Hintergrundstexte publiziert. Das Projekt ist folgendermaßen gegliedert:
Editionen / Einführungen / Essay- und Studienbände / Taschenbuchausgaben

Interreligiöser Kalender 2009 und Interreligiöser Kalender 2010
                       

Rezensionen einzelner Titel im ARCHIV DER RELIGIONEN

Präsentation während der Frankfurter Buchmesse 2018






Donnerstag, 18. Oktober 2018

Antoine Sfeir (1948 - 2018): Politische und religiöse Erkundungen zwischen Mittelmeer und Indischem Ozean (aktualisiert)

Antoine Sfeir im Jahr 2006 (Wikipedia)
Antoine Sfeir (25.11.1948 - 01.10.2018)
stammte aus einer maronitischen Familie
im Libanon.
Er lebte seit 1976 in Frankreich.
Als Journalist und Politologe engagierte er sich
für den Laizismus und kämpfte
gegen einen politisch-dogmatischen Islam.

International bekannt wurde
er durch die Mitunterzeichnung
des Manifests der 12, das im Zusammenhang
der Mohammed-Karikaturen
in der Satirezeitschrift Charlie Hebdo erschien.


Als Gründer und Herausgeber von
 "Les Cahiers de l'Orient",
 Revue trimestrielle éditée par le CERPO
(Centre d'études et de recherches sur le Proche-Orient) 
entwickelte er
diese Zeitschrift zu einer wissenschaftlich anspruchsvollen und zugleich
aktuellen Fachpublikation mit nahöstlichen, arabischen und islamischen Themen. 


Mehr zu seiner Person und seiner Arbeit: hier  (wikipedia.fr)











Antoine Sfeir, né le 25 novembre 1948 à Beyrouth, Liban (mort le 1 octobre 2018) était un journaliste et un politologue français d’origine libanaise.
Co-responsable du service étranger du quotidien francophone libanais L’Orient-Le Jour de 1968 à 1976, il participe en 1977 à la fondation du journal J’informe. Jusqu’en 1989, il était journaliste à La Croix et au Pèlerin. C’était également un collaborateur du journal Le Point, des quotidiens l’Opinion et Le Figaro, ainsi que des revues Études, Esprit, Afrique et Asie Modernes et Politique internationale.
Fondateur et directeur des Cahiers de l’Orient en 1986, il présidait également le Centre d’Études et de Réflexion sur le Proche-Orient (CERPO) et a enseigné les relations internationales au CELSA-Paris IV. Il préside l’ILERI depuis septembre .Il était l’auteur de nombreux essais et conférences  sur le monde arabe et musulman.
                                                          (Text und Bild von der Homepage, aktualisiert)

Livres / Bücher von Antoine Sfeir
Gesamte Titelübersicht: hier

Antoine Sfeir
Antoine Sfeir
Antoine Sfeir
Antoine Sfeir


Rezension von L'Islam contre l'Islam: hier --- in: Les  Clés du Moyen Orient, 14.02.2013

Weitere Informationen (Stand 2013)
Antoine Sfeir, lauréat du prix Livre et droits de l'Homme à Nancy
Par L'EXPRESS.fr avec AFP, publié le 24/07/2013 à 11:12, mis à jour à 15:17
Antoine Sfeir a reçu le prix Livre et droits de l'Homme pour son essai L'Islam contre l'Islam (Grasset)
dans lequel il dépeint l'opposition entre sunnites et chiites au sein des pays du monde arabe. 
Antoine Sfeir a remporté le prix Livre et droits de l'Homme a annoncé mardi
la mairie de Nancy (
AFP)

Le journaliste et politologue franco-libanais Antoine Sfeir a remporté
le prix Livre et droits de l'Homme pour son essai intitulé L'Islam contre l'Islam,
a annoncé mardi la mairie de Nancy, en Meurthe-et-Moselle. 
Le jury, chargé de récompenser les meilleurs témoignages ou essais s'inscrivant
dans les principes de la défense des droits de l'Homme, était cette année présidé
par l'écrivain et ancien diplomate
Jean-Christophe Rufin, de l'Académie Française
Dans L'Islam contre l'Islam: l'interminable guerre des sunnites et des chiites,
publié en janvier dernier chez Grasset,
Antoine Sfeir conteste la dichotomie
entre démocratie et dictature dans le monde musulman, et place la ligne de fracture
entre sunnites (majoritaires) et chiites (minoritaires) en remontant
aux sources historiques et théologiques de cet antagonisme immémorial. 
"Une fresque du monde arabe"
"De l'Iran à l'Égypte, du Qatar à la Syrie, du Maghreb à l'Orient compliqué,
il brosse une fresque magistrale du
monde arabe tel qu'il est,
de ses printemps à ses éventuels automnes", a résumé son éditeur. 
Âgé de 64 ans, Antoine Sfeir, est fondateur et directeur des Cahiers de l'Orient.
Il préside le Centre d'études et de réflexion sur le Proche-Orient (CERPO)
et enseigne les relations internationales au CELSA-Paris IV.  
Le prix Livre et droits de l'Homme a été créé en 2002
par
Simone Veil et le maire de Nancy, André Rossinot. En 2011,
'écrivain et cinéaste cambodgien
Rithy Panh et le romancier Christophe Bataille
avaient été distingués pour leur ouvrage L'Élimination (Grasset).  
Sur le même sujet
·        Article Les francs-maçons en terres d'islam
En supplément sur Antoine Sfeir
·        Quelle place pour l'Europe?


CC                                                                                                                         

Samstag, 6. Oktober 2018

Religionen unterwegs Nr. 03 (September 2018): Christologie in den Anden, Siebenschläfer und christlich-buddhistischer Dialog

Im Editorial des neuen Heftes, Hg.: Forum für Weltreligionen (FWR) in Wien ermutigt der Herausgeber Petrus Bsteh zum Gespräch von Religionen und Atheismen - ganz im Sinne der Haltung Jesu.
Dann erfolgt ein Nachruf auf Kardinal Jean-Louis Tauran (05.04.1943 - 06.07.2018). Er war seit 2007 Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog  und  leistete Wesentliches für die Vertiefung des Dialogs zwischen Katholischer Kirche und den verschiedenen religiösen Traditionen.

Die weiteren ausführlichen Beiträge sind:

  • Klaus von Stosch (Universität Paderborn) beschreibt christlich-offene Spiritualität in den Anden zwischen Inspiration aus der indigenen Frömmigkeit und notwendiger Kulturkritik.
  • Hermann Kandler (Universität Mainz) durchleuchtet die historischen Hintergründe der berühmten antiken Siebenschläferlegende
    in ihrem islamischen und christlichen Kontext.
  • Elizabeth J. Harris (Universität Birmingham) zeigt, dass Ähnlichkeiten in den Religionen sowie gegenseitige Ergänzungen und Bereicherungen interreligiöses Vertrauen aufbauen können.
  • Lisano Pisano (Universitäten Katanzaro/Kalabrien und Hamburg) stellt Moses Mendelssohn (1729-1786) als intellektuellen Brückenbauer vor, der in besonderer Weise Judentum und (europäische) Aufklärung miteinander verband.
  • Beilage: Festkalender der Weltreligionen 2019
Inhaltsverzeichnis



Leonard Swidler - Was ist im Leben wichtig und richtig? - Briefe an seine Enkelin

Everyone struggles at times
to answer important life questions.

What is right and wrong?
What is the meaning of life?
Why do people believe different things? 


Professor Leonard Swidler (born 1929), author of more than 100 books has explored these questions with many other professors across the world.


Publisher: iPubCloud - IPub Global Connection
in Mesa (Arizona /USA) 2018

Find titles /Titel finden in: iPubCloud Marketplace






Now, with his 15-year old granddaughter, Will,
Len Swidler
explores deep human issues, not with heavy language, but with thoughts
and words from an experienced grandpa to his open-eyed,
open-hearted granddaughter.


Letter 1: Does Life Have Meaning?


In this first letter to Will, Len explores the critical importance of unders
tanding basic words like “meaning” and “love”, whether life has meaning,
or if we make its 
meaning. He does this by tracing the origins of words and phrases, and by drawing examples
from philosophical schools, like existentialism and dualism.

All of this culminates to an immensely appropriate question: Is love the meaning of life?
Letter 2: What Is Right and Wrong? 

Everyone struggles at times to answer important life  questions. What is right and wrong?
What is the meaning of life? Welcome back to Book 2 in the Letters to Will Series!
Now that Len gave us the opportunity to listen in, these questions all seem so much clearer.

In this second letter, Len helps Will
explore the meaning of “right” and “wrong.”

Even deeper, he guides Will to sort out what we mean when we say something is “good” or “bad” — not an easy question!

Letter 3:
What Is Global Ethic? 


What is a global ethic? Can we all agree on an ethic that will be accepted by all people everywhere? Has this ever been done?
Welcome back to Book 3 in the Letters to Will Series! Now that Len gave us the opportunity to listen in, these questions all seem so much clearer. In this third letter, Len explores the idea of a global ethic, a compass that all of us can use to sort out our choices of thoughts and behaviors.



Letter 4: What is Buddhism?    
In this letter, Len explores, one of Will's new interests: 
Buddhism.By thinking deeply in a long period of time, the Buddha had clarified many fundamental puzzles of life - ones which are still being discussed to this day.For will, who knew very little about Buddhism, this introduction helped her look at her own life and its ups and downs.

Vertiefte Information / Deepened Orientation

The Global Ethic is the set of basic
is the set of basicprinciples of right and wrong which
in fact are found in all the major, and not so major,
religions and ethical systems of the world,
past and present.
It does not go beyond the existing commonalities. 

However, this de facto existing broad
basic agreement  on ethical principles,
unfortunately, is largely unknown
 by most religious and ethical persons.
If they were aware of this commonality,
that would provide a broad basis
for serious dialogue and collaboration
among the adherents of all the religions
and ethical systems of the world.
Lacking that awareness, far too often
different religions and ethical systems foster
destructive, rather than constructive, relations.
Hence, it is vital to foster a conscious knowledge
of the de facto existing Global Ethic.


The Movement for a Global Ethic
–  
drafting of a Universal Declaration
of a Global Ethic 
and promoting knowledge
and practice 
– was launched in 1991. 
Where did the idea of a movement for a
Universal Declaration of a Global Ethic come from?
New ideas, new movements, don’t just appear out of thin air.
When “integrating” forces pointing toward something “new”
gradually gather below the conscious level, they slowly reach
a critical point, and then suddenly a “new” idea will “precipitate,”
like the “quality of mercy, which droppeth as the gentle rain
from heaven upon the place beneath.”
 Thus, it also happened with the Movement for a Global Ethic.
In this book, Dr. Leonard Swidler and 11 colleagues propose
their perspectives on the Global Ethic from the vantage points of various religions.