Samstag, 18. Mai 2024

Der Mystiker Ibn ’Arabî – Reisen im Horizont Gottes (aktualisiert)

Claude Addas: Ibn ’Arabî et le voyage sans retour.
(= Ibn ‘Arabî und die Reise ohne Wiederkehr)
Paris: Seuil [1996] = Sagesses no. 114, 2015. 139 pp., chronologie.


Muhyî d-Dîn Ibn ʿArabî, gehört zu den beeindruckend intellektuellen Sufi-Persönlichkeiten des Mittelalters. Nicht umsonst wird er Shaykh al-Akbar, der Große Scheich (Meister) genannt. Dieses Buch der Orientalismus-Spezialistin Claude Abbas erschien bereits 1996 und wurde als Taschenbuch Ende 2015 neu aufgelegt. Es ist mehr als eine biografische Zusammenstellung zu Ibn ‘Arabî. Der Autorin gelingt es, neben den äußeren Lebensetappen die innere-mystische Reise auf diesem Weg zu verdeutlichen. Höhepunkt ist sicher die „Nachtreise“ bzw. Himmelsreise wie sie auch der Prophet  Mohammad erlebte – mit den Wegstationen von Askese und Gebet. Wegbegleiter sind ihm dabei auch die mystischen Meister Andalusiens. Von Ibn ‘Arabî – Poet, Mystiker, Schriftsteller und Philosoph – sind mehr als 350 Titel überliefert !



Vgl. ausführlich zu Leben und Werken die


Résumé français, cf. ci-dessous

Die Orientalistin Claude Addas hatte 1989 eine ausführliche Biografie veröffentlicht: Ibn ‘Arabî ou la quête du Soufre Rouge (Paris: Gallimard – Ibn ‘Arabî oder die Suche nach dem roten Schwefel. „Roter Schwefel“ = Symbol für „verborgener Schatz“, wahre Bedeutung der Scharia, der göttlichen Wegleitungen). Das Buch ist durch sorgfältige Recherche der Originalquellen faktisch „das“ Standardwerk zu Ibn ‘Arabî. Die 1996 und nun 2015 als Taschenbuch erschienene Reise ohne Wiederkehr bezieht sich natürlich auf die dortigen Forschungsergebnisse. So entsteht also keine Kurzfassung der ausführlichen Biografie von 1989, sondern durch eine bewusst spirituelle Schwerpunktsetzung etwas Neues, ein Buch, das außerdem ansprechend zu lesen ist.

Natürlich bezieht die Autorin in ihre Beschreibung die politischen und militärischen Konflikte mit ein, welche die damalige islamische Welt innerhalb und in der Auseinandersetzung mit den christlichen Herrschern Europas prägten. Hier einige Daten zum Lebensweg des „Großen Scheichs“:

Murcia, Puente de los Peligros = Brücke der Gefahren
(aus: Wikipedia.es)
1165 Geburt und erste Zeit
        in Murcia und Sevilla
1193 Reise nach Tunis
1194 Zurück in Sevilla
1195 /1196
Reisen nach Fes (bis 1198) 

und nochmalige Rückkehr
auf die Iberische Halbinsel
1200
Endgültiger Abschied von Andalusien,
Weiterreise nach Marokko
         
               
1202-1205 Reisen nach Alexandria, Kairo  und dann weiter nach Mekka
(bis 1204).
         
               Beginn von: Al-Futūḥāt al-Makkiyya  
                ("Die mekkanischen Erleuchtungen”, Endredaktion: 1238)

1205
 Weiterreise nach Bagdad
und anschließend wieder zurück
nach Ägypten
1207 
Erneute Reise nach Mekka, danach
auch Aufenthalte in Konya
1216 
Längere Zeit in Anatolien, auch in Konya
1223–1240
Letzte Lebensphase in Damaskus
Die Brisanz der religiösen und spirituellen Einstellung macht bereits Kap. 1 mit der Überschrift deutlich: Soll man Ibn ‘Arabî verbrennen? Denn der Meister gehört zu den großen und wirklich unabhängigen Persönlichkeiten, die extrem polarisiert haben. Den Wahabiten und ähnlich gelagerten Fundamentalisten ist er bis heute ein Dorn im Auge. Annemarie Schimmel hat sein „System“ wahdat al-wujud auf den Punkt gebracht: „So ist wahdat al-wujud nicht einfach >Einheit des Seins<, sondern auch die Einheit der Existentialisierung und eine Perzeption dieses Aktes; so wird es manchmal fast synonym mit shuhud, >Kontemplation<, >Schau<, >Zeugnis< … Alles erhält sein wujud, seine <Existenz>, dadurch, dass es von Gott >gefunden<, d.h. >erkannt< wird, und >>nur jene Seite die sich Gott zuwendet, ist real; der Rest ist reines Nichtsein<< … Gott ist jenseits aller Qualitäten“ (Mystische Dimensionen des Islam, S. 379f). Darum zeichnet die Autorin alle Etappen seines Lebens durchweg unter spirituellen Gesichtspunkten nach und bezieht dabei die größeren in jener Zeit entstandenen Schriften mit ein. Das kommt z.T. bereits durch die einzelnen Kapitelüberschriften zum Ausdruck.

Das Kap. 2 „Das Gebet des Prinzen“ ist u.a. bezogen auf eine Episode in der Moschee von Córdoba, durch die der junge Ibn ‘Arabî eine erste Erleuchtung erfährt. Der aus einer angesehenen militärischen Familie stammende junge Mann wird darüber hinaus auch durch die Begegnung mit dem berühmten Philosophen Averroës (1126 –1198) geprägt.      

Die politischen Umbrüche und Konflikte lassen den Suchenden noch mehr zu Gott fliehen (Kap. 3).
Er geht innerlich und äußerlich den Spuren der Propheten nach, erlebt sie in einer Vision in unmittelbarer Nachfolge als Jünger von Mohammed und Jesus.

In Kap. 4 „Die Herren des Weges“ sieht man Ibn ‘Arabî konsequent den Weg eines Sufis in Selbsterkenntnis-Suche, Askese und Gottesanbetung (tasawwuf) gehen. Die wenig bekannten Mystiker Andalusiens gehören gewissermaßen zu seinem Weggeleit.Intensiviert wird dies alles durch Mohammed, Siegel der Propheten (Kap. 5).  

Durch die visionären Begegnungen in seiner Nachfolge wird er selbst zum Siegel der Heiligen und entwickelt damit ein weitergehendes Konzept des „Heiligen“  ('ayn al-thâbita).

Hier wird auch die Grenze zwischen Exoterik und Esoterik, Außen und Innenwelt, fließend, besonders, wenn es etwa in Kap. 6 heißt: Wenn das verschwindet, was niemals gewesen ist“, die imaginäre Welt und die höchste Vision. Der Weg Ibn ‘Arabîs beinhaltet gewissermaßen eine „Distanz zweier (Welten-)Bögen“, die sich doch sehr nahe kommen (Kap. 7): Auf Grund von erheblichen und kriegsbedingten politischen Veränderungen auf der Iberischen Halbinsel verlässt Ibn ‘Arabî Andalusien wiederum. In Fes findet er einen Rückzugsort. Dort vollendet er im Frühjahr 1198 sein „Buch der Nachtreise“ (Kitâb al-isrâ), ein Weg jenseits der Erfahrungswelt. 

Es sind die Reisen des reinen Gottes-Dieners, die in den „mekkanischen Erleuchtungen(Kap. 8), ihren mystischen Dreh- und Angelpunkt finden, von dem her die spirituelle Intensität des Meisters verständlich wird. Ist doch seine eigene Nacht- oder Himmelsreise durchaus der Miraj des Propheten Mohammed ähnlich.
Was in der Weite und Höhe des Himmels erlebt wird, spiegelt sich in der Seele wieder: „Hier bin ich Herr, alles ist Dein“ (S. 77f). Die Glaubwürdigkeit und Authentizität dieser „mekkanischen Erleuchtungen“ realisieren sich darum nicht in der Überheblichkeit von Wissenden, sondern in einem von bescheidener Zurückhaltung und von Armut bestimmten Lebensstil. Dieser braucht auch nicht die Anerkennung der „weltlichen“ Öffentlichkeit, vielmehr macht das mystische Leben zugleich frei und offen für die wahre Erkenntnis der Wirklichkeit – kontemplativ und visionär.
Kap. 9 ist dann der mehr philosophische Grund, von dem her Ibn ‘Arabî seine meditativen und poetischen Texte schreibt, nämlich die Einheit des Seins. Gott mit seinen unwandelbaren Entitäten (Seinsqualitäten) will nur das, von dem er weiß, dass es sein muss. „Er [Gott] hört nicht auf zu sein, und du hörst nicht auf, nicht zu sein“ (S. 91). Das heißt, unser Sein ist kein selbständiges Sein, sondern ist zeitlich bedingt und bleibt damit immer abhängig von Gott. Fehlt Gott, ist das menschliche Sein schon „genichtet“. Darum ist es auch logisch: Wo ihr euch auch immer hinwendet, da ist Gottes Angesicht“ (Kap. 10). Hier fließt Göttliches in Menschliches ein. Das ist heiliges Sich-Ergießen (effusion sainte, S. 95). Betrachtet man dazu das Bild von Ibn ‘Arabîs Kosmogonie (vgl. das Cover des Buches), so zeigt sich hier der Versuch, seine himmlische Nachtreise optisch zu skizzieren und damit die umfassende Gottesfülle zu bestätigen. Das sind wahrhaft „mekkanische Erleuchtungen“. Sie zeigen eine intensive Gottesnähe und erinnern in vielem an Meister Eckhart. So wirken Ibn ‘Arabîs erleuchtende Erfahrungen zugleich als Grenzen überschreitende Wegweisung. Sie sind poetisch beeindruckend formuliert im Turjuman al-Ashwâq ( = „Der Ausleger der brennenden Wünsche“, abgeschlossen 1214):
„Jetzt können alte Bilder und Formen
Platz in meinem Herzen finden,
denn mein Herz wurde eine Weide für die Gazellen,
ein Kloster für die Mönche,
ein Tempel für die Götter (auch "Götzen" möglich),
eine Kaaba des Tawaf (= Umkreisung der Ka'ba),
eine Tafel der Tora
und ein Buch des Korans.
Ich gehöre der Religion der Liebe
und wandele mit festen Schritten auf ihrer Karawanenstraße,
denn Liebe ist mein Bekenntnis und mein Glaube."

Eigene Übersetzung aus der französischen Ausgabe: L’interprète des désirs (aaO S. 117f)

Inzwischen gibt es auch eine neue deutsche Ausgabe - Übersetzung von Stefan Weidner:
Der Übersetzer der Sehnsüchte. Salzburg: Jung und Jung 2016, 180 S.

Claude Addas betont in Kap. 11 „Die zwei Horizonte: Bei aller öffentlichen und publikumswirksamen Verehrung, die der Große Scheich im Orient genießt, bleibt dieser letztlich doch dem Sufitum des Okzidents verhaftet – „an der Brust der mystischen Gemeinschaft Andalusiens und des Maghreb“ (S. 109). Das bedeutet darum immer wieder den Rückzug aus den Macht-Zentren weg hin zur Kommunität der Sufis mit ihren Gebeten, dhikrs und esoterischen Erfahrungen. Ähnliches gilt auch für die spirituellen Erben des Großen Scheichs, die im 13. und 14. Jahrhundert zwischen Andalusien und Indien lebten.
Welchen „Nutzen“ haben nun seine niedergeschriebenen Erfahrungen den Späteren insgesamt gebracht? Im Kap. 12 mit dem Überschrift-Zitat: „Profitiert von meiner Existenz!“ formuliert Claude Addas die Quintessenz von Ibn ‘Arabîs Lebensstil (S. 122). Das [göttliche] Gesetz ist essentielle Realität (und konstituiert alle spirituellen Stadien bis hin zu höchsten Heiligkeit (so in den mekkanischen Erleuchtungen, Futûhât al makkiyya). Daraus folgt im Sinne einer Orthopraxie: „Barmherzigkeit gegenüber den anderen, unerbittliche Strenge gegen sich selbst: das sind per definitionem die beiden Pole der akbarschen Ethik (= Ethik von Ibn ‘Arabî) ... Das ist eine Botschaft universeller Barmherzigkeit, nämlich das Siegel der Mohammed-Heiligkeit als Berufung zur Weitergabe an die Menschen“ (S. 126).
Bilanz
Vor uns liegt eine relative knappe und doch inhaltlich erstaunlich reiche Einführung in die Hauptthemen des Denkens und Lebens von Ibn ‘Arabî. Claude Addas verbindet ihre Darstellung mit gezielt ausgewählten Zitaten. So werden neben den mystischen auch die größeren historischen Zusammenhänge unmittelbar deutlich. Dieses Buch ist nun keineswegs nur etwas für Spezialisten des Sufismus oder des Mittelalters, sondern für jede/n, der/die mystische Kraft kennen lernen will, welche die Grenzen religiöser Traditionen überschreitet. Hier hat sich ein Standardwerk etabliert. Gerade in Bezug auf den interreligiösen Dialog ist es wichtig, über die beeindruckende christliche Mystik in Europa hinauszublicken, bis hin zum Sufismus in Persien und Indien. Ibn ‘Arabîs Nachfolger haben diese mehrfachen Grenzüberschreitungen schon gespürt. Das gilt selbst für seine erbitterten Gegner (S. 128): Man denke an den von Islamisten und Salafisten herangezogenen Ibn Taymiya (1263–1328), oder auch an den soziologisch staatspolitischen Denker Ibn Khaldun (1332–1382). Berühmte Orientalisten wie Louis Massignon (1883–1962) oder Henry Corbin (1903–1978) äußern sich begeistert über ihn (S. 127f). Der algerische Freiheitskämpfer und Mystiker Abd el-Kader (1808–1883) sieht in ihm das islamische Erbe geheiligt und „gesiegelt“ (S. 129, vgl. S. 94).
Die wirkungsgeschichtliche Kraft dieses großen Meisters, des Großen Scheichs, reicht bis in unsere Zeit. Er ist zugleich ein mittelalterlicher Leuchtturm für die Versöhnung der Religionen. Er hat bereits vor über 800 Jahren den Weg zu interreligiöser Humanität im Horizont des göttlichen Geheimnisses gebahnt. Seine Vergegenwärtigung durch Claude Addas müsste bald in deutscher Übersetzung verfügbar sein.

Résumé français (traduction provisoire)
En face de nous se trouve une introduction concise qui est implantée étonnamment d’une manière riche pour les thèmes principaux de la pensée et de la vie d'Ibn 'Arabî. Claude Addas relie sa représentation avec des citations soigneusement sélectionnées. Par cela la mystique et les contextes historiques plus grands s’éclaircissent immédiatement. Ce livre est qualifié en aucune façon pour les spécialistes du soufisme ou du Moyen-Age, mais pour chacun/chacune, qui voudrait connaître la vertu mystique, qui dépasse les frontières des traditions religieuses. Ici, un ouvrage de référence s’établit. Concernant le dialogue interreligieux, il est important de regarder au-delà de la mystique chrétienne impressionnante en Europe, aussi vers le soufisme en Perse et l'Inde. Les successeurs d'Ibn 'Arabi ont déjà senti ces transgressions multiples – de même pour ses adversaires farouches (voir. p. 128). On peut penser à Ibn Taymiya (de 1263 à 1328) invoqué par les islamistes et salafistes, ou au penseur sociologique d’état Ibn Khaldoun (de 1332 à 1382). Des orientalistes célèbres comme Louis Massignon (1883-1962) ou Henry Corbin (1903-1978) parlent avec enthousiasme de lui (p 127f). Le combattant algérien de la liberté, le mystique Abd el-Kader (1808-1883) voit en lui l'héritage islamique consacré et «scellé» (p.129, voir p. 94). Le pouvoir historique du Shaykh al-Akbar, du Plus Grand Maître, s’étend jusqu’à notre temps. Il est également un phare médiéval pour la réconciliation des religions. Il y a plus de 800 ans, qu’il a tracé le chemin de l'humanité interreligieux dans l'horizon du mystère divin. Il faudrait, que la présentification d’Ibn Arabî par Claude Addas soit bientôt disponible dans une traduction allemande.
Reinhard Kirste
Rz-Addas-Arabi, 26.01.16

Der "Große Diwan" des Îbn Ârabi - 
herausgegeben und übersetzt von:
Omari Hammami / Patricia Mons (dir.): Le Grand Diwan.
Paris: Albin Michel 2016, 320 pp.
EXTRAIT / LESEPROBE

De l’œuvre poétique d’Ibn ‘Arabî, seul est connu en français son superbe Interprète des désirs, que « le plus grand des maîtres » commenta lui-même. On ignore souvent qu’il a en outre composé deux immenses recueils poétiques ou Dîwâns, pourtant très célèbres dans le monde arabe. C’est du premier d’entre eux, le « Grand Dîwân », que sont extraits les quarante-cinq poèmes traduits et commentés dans ce volume. Poèmes mystiques où se mêlent images cosmiques et descriptions charnelles, où Dieu et l’homme se rapprochent jusqu’à parfois échanger leurs rôles, ils nous initient à une vision du monde par-delà les voiles des conventions sociales et religieuses.
Omar Hammami et Patricia Mons, poètes arabisants, nous donnent les clés de lecture de ces textes envoûtants qui méritent pleinement leur place aux côtés des autres œuvres du grand maître de la mystique andalouse.

Die Weisheit der Propheten
Die »Fusus al-Hikam« nach der Übertragung von Titus Burckhard
Xanten: Chalice 2005, 163 S. --- ISBN 978.3.905272.710
Details, Inhaltsverzeichnis, Leseprobe >>>
Antonio De Diego Gonzáles:
Fusus al-Hikam and the philosophical challenges of a visionary book
(Belo Horizonte vol. 21, no. 64 [an/avril 2023], 21 pp. -
über academia.edu -)



Weitere Texte von Ibn ‘Arabî --- Auswahl ---


--- Mukhtar H. Ali (ed.): The Horizons of Being.    

The Metaphysics of Ibn al-ʿArabī in the Muqaddimat al-Qayṣarī.
Leiden: Brill 2020   
 Verlagsinformation mit Inhaltsverzeichnis und Leseproben >>>
--- Le livre de l’extinction dans la contemplation.
     
Kitâbu-l-Fanâ’i fî-l-Mushâhada.
   
 Traduit de l’arabe, présenté et annoté par Michel Vâlsan. 
Paris: Les Editions de l’Oeuvre 1984, 57 pp., index

--- Ibn ‘Arabî: Die Weisheit der Propheten. Fusus al-Hikâm
     Graz: ADEVA 1986, 2. Aufl., 179 S.


--- Les Soufis d’Andalousie. Rûh al-quds et ad-Durrat al-fâkhira. Traduit de l’arabe et présenté
     par R.W.J. Austin. Version fran
çaise de Gérard Leconte. Paris: Sindbad 1988, 179 pp.


--- Les Illuminations de la Mecque. The Meccan Illuminations. Futûhât al-Makkiyya.
   
Textes choisis / Selected Texts. Sindbad 1989, 651 pp., index / glossaire
    Deutsch: Reise zum Herrn der Macht.
    Aus dem Englischen von Franz Langmayr und Wolfgang Herrmann.
    Zürich: Chalice 2007, 164 S.


--- L’interprète des désirs [ardents]. Turjumân al-Ashwâq.
     Présentation et traduction de Maurice Gloton.
     Paris.
Albin Michel 1996, 533 pp. Als Taschenbuch neu aufgelegt 2012, 688 pp.


--- Miguel Asín Palacios: El Islam cristianizado.
    
Estudio del “sufismo” a través de las obras de Abenarabi de Murcia.
    
Madrid: Hyperion 1990, 3e édition,  543 pp., indices, glosario
--- Französische Ausgabe: L’Islam christianisé. Étude sur le soufisme d’Ibn ’Arabî de Murcie.
    Traduit de l’Espagnol par Bernard Dubant. Paris: Guy Trédaniel 1982, 380 pp.

--- [Auswahl] Urwolke und Welt. Mystische Texte des Größten Meisters.
     Aus dem Arabischen übersetzt und hg. von Alma Giese.
     München: C.H. Beck 2002, 352 S., Glossar, Wörterverzeichnis Arabisch – Deutsch

Bücher/Texte über Ibn 'Arabi

sowie Rezeption und Auseinandersetzung mit seinem Konzept

--- Annemarie Schimmel: Mystische Dimensionen des Islam.
     Die Geschichte des Sufismus.
     Köln: Diederichs 1985, S. 374–387
--- Claude Addas: Ibn ‘Arabi ou la quête du Soufre Rouge.
     Paris: Gallimard 1989,407 pp., indices

--- Claude Addas: La maison muhammedienne. 
     Aperçus de la dévotion au Prophète en mystique musulmane.
     Collection Bibliothèque des Sciences humaines.
    
Paris: Gallimard 2015, 192 p.
--- Michel Chodkiewicz: An Ocean Without Shore.
     Ibn Arabi. The Book, and the Law.
    Translated from the French by David Streight.
    Albany: State University of New York Press 1993, 184 pp., indices
--- William C. Chittick: Ibn 'Arabi and His School (PDF, 16 pp., illustr.)
--- William C. Chittick:  The School of  Ibn 'Arabi
      In: History of Islamic Philosophy, Part I
      Eds.: Seyyed Hossein Nasr / Edward Leaman
      Routledge History of World Philosophy Vol I
      London / New York Routledge 1996, pp. 510-523
--- William C. Chittick: Ibn al’Arabi’s Metaphysics of Imagination.
     The Sufi Path of Knowledge
    Albany: State University of New York Press 1989, 478 pp., indices
--- William C. Chittick: Ibn al’Arabi and the Problem of Religious Diversity.
    Albany: State University of New York Press 1994, 208 pp., indices
--- William C. Chittick: The Self-Disclosure of God. Principles of Ibn al’Arabi’s Cosmology.
     Albany: State University of New York Press 1994, XL, 483 pp., indices
--- Toshihiko Izutsu: Sufismo y taoísmo.
     Estudio comparative de conceptos filosóficos clave.
     Volumen I: Ibn ’Arabi. Traducción de Anne-Hélène Suárez Girard.

     Madrid: Siruela 2004, 2. Aufl., 339 pp.

--- Gregory A. Lipton: Rethinking Ibn 'Arabi. 
     Oxford (UK): Oxford University Press 2018, 288 pp.
--- Pierre Lory: Le symbolisme des lettres et du langage chez Ibn ‘Arabî.           
     Connaissance des Religions, No. 60 (octobre-décembre 1999), p. 92–99

--- Wolfgang Neumann: Der Mensch und sein Doppelgänger.
     Alter-Ego-Vorstellungen in Mesoamerika
     und im Sufismus des Ibn 'Arabi. Arbeiten aus dem Seminar für Völkerkunde
     der Johann-Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt/M., B. 11.
     Wiesbaden: Franz Steiner 1981, 252 S.
--- Fatemeh Rahmati: Der Mensch als Spiegelbild Gottes in der Mystik ‘Ibn Arabis.           
     Studies in Oriental Religions, Vol 55. Wiesbaden: Harrassowitz 2007, 153 S.
Auseinandersetzung mit Ibn 'Arabi



Rz-Addas-Arabi, 26.01.16 , mehrfach überarbeitet

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen