Samstag, 21. April 2018

Christlich-islamische Begegnungen in Kindergarten und Grundschule

Saida Aderras, Beate Brauckhoff,
Reinhard Horn (Musik),

Michael Landgraf, Ulrich Walter:
Aufeinander zugehen - gemeinsam Schätze teilen.
Christliche und islamische Geschichten,
Lieder und Ideen
für die interreligiöse Begegnung
in Kita und Schule

Lippstadt: Kontakte Musikverlag 2018, 127 S. mit CD
--- ISBN 987-3-89617-310-2 ---
--- CD ISBN 978-3-89617-311-9 ---

Schwerpunkte: Eine grundsätzliche Einführung zu Islam und Christentum, Vorstellung biblischer und koranischer Geschichten im Horizont von Islam und Christentum und eine Reihe Kinderlieder - passend zum Thema.

Dieses Praxisbuch ist als Gemeinschaftsarbeit entstanden. Die Autoren bringen dafür entscheidende Voraussetzungen und wichtige Erfahrungen mit: 
  • die Islamwissenschaftlerin und Fortbildungsreferentin
    Saida Aderras (Dortmund)
  • die Pfarrerin Beate Brauckhoff (Dortmund) mit dem Schwerpunkt auf religionspädagogische Fortbildungen für ErzieherInnen und LehrerInnen, 
  • der Theologe Michael Landgraf, Leiter des Religionspädagogischen Zentrums Neustadt/Weinstraße,
  • der Dozent für Elementarpädagogik am Pädagogischen Institut Villigst, Ulrich Walter,
  • mit musikalischer Schwerpunktsetzung der Kinderliedermacher und Komponist Reinhard Horn.
Kindergarten und Grundschule sind die entscheidenden Lernorte, an denen nach den Vorstellungen der Autoren dieses Buch mit einer Lieder-CD zum Einsatz kommen sollte. Die Intentionen sind doppelt gerichtet: Zum Einen soll ErzieherIinnen und Erziehern eine Orientierung sowohl sachlich als auch praktisch pädagogisch an die Hand gegeben werden, zum Anderen befindet sich im Buch bereits eine beachtliche Zahl aufgearbeiteter Materalien: Geschichten mit Legebildern, dazu kreative Anregungen und 19 Lieder als Zugänge zu den einzelnen Festen.
So werden von der Erstorientierung her die Kinder direkt "ins Spiel" gebracht. Damit wird das Buch auch zu einer Zeitreise durch die beiden Religionen - an einem Lebensort der Kinder -  mit gegenseitigem Kennenlernen und multireligiösem Zusammenleben. Dabei können viele Entdeckungen gemacht werden, wie Ulrich Walter und Ulrich Markgraf in der Einleitung betonen.
Logischerweise sind die Sachinformationen zum Christentum und Islam recht knapp gehalten, ermöglichen aber einen ersten Zugang zu (unterschiedlichen) Glaubensgrundsätzen (z.B. Gottesvorstellungen, Prophet Mohammed, Jesus Christus, Schwerpunkte der religiösen Lebenspraxis). Sehr schnell bringen die Autoren Beziehungselemente zwischen Islam und Christentum ins Gespräch, z.B. bei den Propheten, dem Ramadan mit Zuckerfest [= Fest des Fastenbrechens], bei Advent und Weihnachten sowie bei Abraham und der Schöpfung. Diese sind dann mit entsprechenden kindgerechten Erzählungen verknüpft.
Insgesamt gelingt es durch die Heraushebung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden, die jeweilige(n) Identität(sfindungen] der Kinder zu stärken. Es geht schließlich darum, dass die Kinder - sie seien eher muslimisch oder christlich orientiert - den Reichtum religiöser Vielfalt und erfrischender Gemeinsamkeit in spielerischem Erkennen und gemeinsamen Feiern erfahren.

Mit diesem Buch lassen sich gewiss interreligiöse Begegnungen im Kindesalter nicht nur einleiten, sondern auch nach und nach vertiefen. Multikulturalität und Multireligiosität werden von daher im Kindergarten und in der Grundschule noch leichter als "lebendigen Schatz" entdeckt. Es ist ein Schatz, der geteilt werden will ...

Orientierungskapitel und Themenzugänge 

Information zu Islam und Christentum

Einleitung – Interreligiöses Lernen als Entdeckungsreise
Islam und Christentum – Informationen
Islam - Mohammed – der Prophet
Christentum - Jesus Christus, der Friedenskönig


Beispiele aus den Glaubensgrundlagen

Ramadan und Zuckerfest – Advent und Weihnachten
Geschichten aus der Bibel und dem Koran


Abraham / Schöpfung - Mose - Joseph - Jona
Wo drei Religionen einander begegnen
Ein Vater – zwei Söhne – drei Religionen: Judentum – Christentum – Islam


Gott ist EINER, der mitgeht
Geschichten um Abraham und Ibrahim
Abrahams Glaube wird auf eine harte Probe gestellt
Das Bekenntnis zu Gott, der die Welt erschaffen hat


Mose – Musa
(nach den Büchern Mose und dem Koran erzählt)
Jusuf/Joseph und seine Brüder
(nach dem 1. Buch Mose und der 12. Sure des Korans erzählt)
Jona und Yunus – Propheten im Auftrag Gottes


Weihnachten im Koran und in der Bibel / Jesus und Mohammed

Die Weihnachtsgeschichte im Koran – Isa und Maryam
Von der Liebe zu Gott und den Menschen
Bausteine zu einem Gleichnis Jesu und einem Hadith Mohammeds


Anregungen zu gemeinsamem Tun

--- Wir zeigen unsere Schätze: Erarbeitung eines gemeinsamen Rituals
--- 19 Kinderlieder, Kopiervorlagen und ergänzende Hinweise zu einzelnen Seiten. 



Weitere Informationen unter:






Freitag, 20. April 2018

Königsgeschichten aus dem alten Iran

Schahname.
Das Buch der Könige
von Abu'l-Qasem Firdausi

Hg. Robert Adam Pollak

Berlin: Klaus Schwarz Verlag

4 Bände, 2018, 1362 S.
--- ISBN 978-3-87999-74610  --- Preis: 148,00 €

Baerb. / Hg.:  Nosra­tollah Rastegar

Vorwort von Florian Schwarz.   

Details zum Übersetzer und Herausgeber: hier 

Verlagsinformationen
Das Schah­name oder „Buch der Könige“, verfasst um das Jahr 1000 im Osten Irans, ist ohne Zweifel das bedeu­tendste epische Werk in persi­scher Sprache und darf zu den wich­tigsten epischen Werken der Welt­li­te­ratur gezählt werden. Es erzählt die Geschichte der Herr­scher Irans seit den mytho­lo­gi­schen Anfängen bis zur Erobe­rung des Sassani­den­reichs durch die musli­mi­schen Araber im 7. Jahr­hun­dert. 
Im 19. und frühen 20. Jahr­hun­dert erschienen Vers­über­set­zungen des Schah­name in mehreren euro­päi­schen Spra­chen, darunter eine voll­stän­dige italie­ni­sche Vers­über­set­zung des Orien­ta­listen Italo Pizzi und die eben­falls voll­stän­dige engli­sche Über­set­zung der Brüder Arthur und Edmund Warner. Deut­sche Vers­über­set­zungen wie dieje­nigen von
Adolf Fried­rich von Schack und durch den Orien­ta­listen und Poeten Fried­rich Rückert blieben jedoch Torsos. 

Erst­mals wird hier eine deut­sche Vers­über­set­zung der soge­nannten histo­ri­schen Teile des Schah­name (Bücher 20-50) von Fird­ausi vorge­legt. Der Urheber dieser meis­ter­li­chen Über­tra­gung ist der öster­rei­chi­sche Schrift­s­teller und Jurist Robert Adam Pollak (1877–1961). Pollaks Über­set­zung zeugt von seinen exzel­lenten philo­lo­gi­schen Quali­täten und seiner großen wissen­schaft­li­chen Sorg­falt, die den Text zu einem weiteren Meilen­stein in der Erfor­schung und Rezep­tion des Schah­name macht. 
Bei der Heraus­gabe der maschi­nen­schrift­lich mit hand­schrift­li­chen Ergän­zungen vorlie­genden Über­set­zung von Robert Adam Pollak (des 4-bändigen Typoskripts) wurden von den Heraus­ge­bern nur notwen­dige Eingriffe in seinen Text vorge­nommen. Pollaks proso­disch oder durch Reim bedingte und daher hier und da vari­ie­rende Lesungen der Lemmata wurden soweit wie irgend möglich in der von ihm gewählten Form belassen bzw. vorsichtig ange­passt, um den poeti­schen Klang seiner Über­set­zung nicht zu zerstören. 


Der voll­stän­dige Schah­na­me­text beginnt mit der Einlei­tung Fird­ausis
(ca. 237 Doppel­verse), gefolgt von 50 über­lie­ferten Königs­büchern
(52.000–55.000 Doppel­verse), die man inhalt­lich einteilen kann in:

a) präh­is­to­ri­scher, mythi­scher Teil (Bücher 1-13), 
b) halb­his­to­ri­scher Teil (Bücher 14-19) und 
c) histo­ri­scher Teil (Bücher 20-50). 

Dieser letz­tere Text­teil, den Pollak als Vorlage für seine Über­set­zung nahm, umfasst die über­lie­ferte Geschichte der Herr­schaft Alex­an­ders über den Iran (331–323 v. Chr.),
die Herr­schafts­pe­riode der Parther-Arsa­kiden (247 v. Chr.–226 n. Chr.)
und die umfang­reiche Geschichte der Sasaniden (226–651 n. Chr.),
schlie­ßend mit einer in ihrer Echt­heit und ihrem Umfang strit­tigen Satire
gegen den ghaz­na­vi­di­schen Herr­scher, Sulṭān Maḥmūd (Regierungszeit: 999 bis 1030 n. Chr.). 


Mit der Über­set­zung Robert Adam Pollaks wird der umfang­reiche histo­ri­sche Teil des epischen Meis­ter­werkes Fird­ausis den deutsch­spra­chigen Inter­es­senten in poeti­scher Form zugäng­lich gemacht. Nunmehr sind die Grund­steine für eine voll­stän­dige deut­sche Ausgabe gelegt worden, die neben Rückerts und Pollaks poeti­schen Über­set­zungen auch die poeti­sche Über­tra­gung Adolf Fried­rich Graf von Schacks »Helden­sagen des Firdusi« berück­sich­tigen könnte.



Cover der Ausgabe  Kiepenheuer: Leipzig/Weimar 1988, 162 S., 
 mit Miniaturen aus der Staatsbibliothek Berlin:
Handschrift Ms. or. fol. 4251
Auswahlband. Hg.: +Einl: Volkamr Enderlein. 
Aus dem  Persischen übertragen  von Werner Sundermann
Weitere Informationen


Inhaltsverzeichnis und Leseprobe der Gesamtausgabe
aus dem Klaus Schwarz-Verlag 2018

Donnerstag, 19. April 2018

Frankreich: Laizität, religiöser Pluralismus und Islam (aktualisiert)

 
Centre Pompidou Metz

In Frankreich spielt die Laizität laïcité - gesellschaftlich eine tragende Rolle. Religionen und Religiosität sind damit viel eindeutiger als in Deutschland der Privatsphäre zugeordnet. Dennoch gibt es nicht nur durch die Migration aus islamischen Ländern, sondern auch durch die Zunahme von Anhängern anderer Religionen, besonders des Buddhismus, eine veränderte multikulturelle Landschaft. Sie gibt dem religiösen Pluralismus in der französischen Gesellschaft einen neuen Stellenwert. 

Die Debatten innerhalb der Sciences humaines et sociales treten damit verstärkt in den gesellschaftlichen Vordergrund.
                   
Übersicht
  1. Frankreich - Laizismus und Religion (mit Islam)
  2. Promotoren des interreligiösen und interkulturellen Dialogs
  3. Einzelveröffentlichungen (Literaturauswahl)
  4. Sammelbände, Zeitschriften Materialhefte

1.  Frankreich - Laizismus und Religion (mit Islam)
Aktuelle Informationen und Debatten bei:

2.  Promotoren des interkulturellen
und interreligiösen Dialogs in Frankreich
(mit Download-Möglichkeiten):


 Abbé PIERRE (1912-2007)
Mohamed ARKOUN (1928-2010)
Fethi BENSLAMA (geb. 1961)
Henri BERGSON (1859-1941)
Jacques BERQUE (1910-1995)

Rémi BRAGUE (geb. 1947) zu Christentum und Islam

Malek CHEBEL (1953-2016): Für einen aufgeklärten Islam

Régis DEBRAY

  • Ce que nous voile le voile. La République et le sacré. Paris: Gallimard 2003
  • Les  communions humaines. Pour en finir avec "la religion". Paris: Fayard 2005
  • (avec Claude GEFFRÉ) - Avec ou sans Dieu? Le philosophe et le théologien.
    Dialogue animé par Éric Vinson. Paris: Bayard 2006

Jacques DUPUIS SJ (1923-2004)
--- Unterwegs zu einer Theologie des religiösen Pluralismus

Jacques GAILLOT (geb. 1935)

 Roger GARAUDY (1913-2012)
Jean GLAVANY



Alfred GROSSER (geb. 1925)


René GUÉNON (1886-1951)
Wolfgang Neumann: Réné Guenon - Ein französischer Esoteriker des 20. Jahrhunderts 
(Sammelrezension in RIG 8/2004, S. 423-432)

René GIRARD (geb. 1923)
Stéphane HESSEL (1917 - 2013)
 Gilles KEPEL (geb. 1955)
Jacques LE GOFF (1924-2014)
Fatima MERNISSI (1940-2015)


Paul RICOEUR (1913-2005)
Olivier ROY (geb. 1949)


Frère Roger SCHUTZ (1915-2005):


3.  Einzelveröffentlichungen
(Autoren A-Z) mit Informationen 

zum Download
  • Paul AIRIAU: Cent ans de laïcité française. 1905-2005.
    Paris: Presse de la Renaissance 2005
  • Zahra ALI: Féminismes islamiques. Paris: La Fabrique 2012
    --- Rezension in Liens socio 2012
    --- Rezension von Françoise Feugas in babelmed (Juni 2016)
  • Florence ASSOULINE: Musulmans. Une chance pour l'Islam. Paris: Flammarion 1992
  • BAYART, Jean-Francois: L'Islam Républicain. Ankara, Téhéran, Dakar.
    Paris. Albin Michel  2010
  • BAUBÉROT, Jean: Les sept laïcités françaises
    Le modèle française de laïcité n'existe pas. 
    Charenton-le-Pont: Les Éditions de la Maison des sciences de l'homme 2015
    --- Les sept laïcités françaises – 3 questions à Jean Baubérot.
         IRIS, 15.07.2015
  • Fethi BENSLAMA: Un furieux désir de sacrifice - le surmusulman.
    Paris: Seuil 2016 -- und weitere Titel zum Thema:
    Radikalisierung und Islam
  • Abdenour BIDAR:  La laïcité ne doit par devenir un tabou.
    Le Monde - Idées, 22.10.2013
  • Michel BOZDÉMIR (dir.): Islam et laïcité. Approches globales et régionales.
    Paris: L'Harmattan 1996
  • Mohamed CHARFI: Islam et liberté. Le malentendu historique.
    Paris: Albin Michel 1998
  • Mohamed CHARFI: L'islam entre le message et l'histoire.
    Traduit de l'arabe par André Ferré. Paris. Albin Michel 2004
  • Eddy CALDI:  Laïcité, le triomphe de l'équivoque.
    Le Monde Diplomatique, mars 2012

  • Georges CORM: Missverständnis Orient (2002/2004)
  • Felice DASSETTO: La rencontre complexe. Occidents et islams.
    Louvain-La-Neuve (B): Bruylant-Academia 2004
  • Naomi DAVIDSON: Only Muslim: Embodying Islam in France.
    Ithaca & London: Cornell Univ. Press  2012, XVIII, 300 pp.
    Rezension von John Tolan (academia.edu, Mai 2016)
  • Milad DOUEIHI: Le Paradis Terrestre. Mythes et Philosophies. Paris. Seuil 2006
  • Jean Michel DUCOMTE: La laïcité. Toulouse: Éditions Milan 2001
  • Franck FRÉGOSI: Penser l'islam dans la laïcité. Paris: Fayard 2008, 496 S.
    Rezension in REMMM no. 126 (novembre 2009) von Katrin Rømhild Bankaaba  
  • André GLUCKSMANN: Voltaire - contre-attaque. Paris: Laffont 2014
    Voltaire-Texte und Kommentar von Philippe Soller zum Buch
    im Zusammenhang mit Candide oder der Optimismus (pileface.com, 01.11.2014)
  • Nilefer GÖLE: A la Turca. Laizität in Frankreich und der Türkei.
    Halbjahresmagazin #polar 3 (2014): Religion und Kritik
  • El HAGGAR, Nabil (dir.): La Méditerranée des femmes. Paris: L'Harmattan 1998
  • Bruno ÉTIENNE / Raphael Liogier (dir.): Être bouddhiste en France aujourd'hui.
    Paris: Hachette 1997
  • Abdou FILALI-ANSARY: L'Islam est il hostile à la laïcité? Arles: Actes Sud 2002
  • Jean-Pierre FILIU: Les Arabes, leur destin et le nôtre. Paris: La Découverte 2015
    Rezension in: Chrétiens de la Méditerranée (04.06.2016)
  • Vincent GILBERT / Jean-Paul WILLAIME (éd.):
    Religions et transformations de l'Europe.
    Presses Universitaires de Strasbourg 1993
  • Jean GLAVANY: La laïcité. Un combat pour la paix.
    Paris: Héloise d'Ormesson 2011
  • Martine GOZLAN: L'Islam et la République.
    Des musulmans de France contre l'intégrisme. Paris: Belfond 1994
  • Alain GRESH: L'islam, la République et le monde. Paris: Fayard 2004 
  • Abdellali HAJJAT / Marwan MOHAMMED:
    Islamophobie. Comment les élites françaises fabriquent le "problème musulman".
    Paris: La Découverte 2016
    Rezension von Djalila Dechache in babelmed (Juni 2016)
  • Michel HOUELLEBECQ: Unterwerfung. Roman.
    Köln: DuMont 2015, 272 S.
    Französisches Original: Soumission. Roman.
    Paris: Flammarion, 300 pp.
    --- Rezensionen in Babelio: hier
    --- Rezension der SZ vom 16.01.2015: hier
  • Anne-Sophie LAMINE:  La cohabitation des dieux.
    Pluralité religieuse et laïcité. Paris: puf 2004
  • Serge LATOUCHE: Jacques Ellul contre le totalitarisme technicien.
    Neuvy-en-Champagne: Le passager clandestin 20013 
  • Dom Robert LE GALL / Lama JIGMÉ RINPOCHE:
    Le Moine et le Lama. Entretien avec Frédéric Lenoir
    en collaboration avec Pierre Saurel, traducteur de Lama Jigmé Rinpoche.
    Paris: Fayard 2001 (Rezension in RIG 7/2002, S. 464f)
  •  
  • LA DÉCOUVERTE (dir.):
    Préfaces à 30 ans d'édition, 1983-2013.
    Avant-préfaces de François Cusset. Paris La Découverte 2013
  • Frédéric LENOIR: Le bouddhisme en France. Paris: Fayard 1999 
  • Raphaёl LIOGIER: Le mythe de l'islamisation. essai sur une obsession collective.
    Paris: Seuil 2012
  • Khalid AL-MAALY (Hg.): Die Arabische Welt.
    Zwischen Tradition und Moderne. Heidelberg: Palmyra 2004
    (Rezension in RIG 9/2006, S. 492-493)
  • Michel MESLIN (éd.): Maître et disciples dans les traditions religieuses.
    Paris: Cerf 1990 (Rezension in RIG 3/1994, S. 436-438)
  • Le MONDE des RELIGIONS. No. 37 (Septembre-Octobre 2009):
    Être musulman en France 
  • Jean MOREAU: Freimaurer - Mythos eines einflussreichen Netzwerks.
    Aus dem Dossier Frankreich (Bundeszentrale für politische Bildung, 27.01.2014)
  • Rareq OUBROU: Profession imâm. Paris: Albin Michel 2009, 251 pp.
  • SCHRITTE INS OFFENE (SiO Nr. 05/2012):
    Fremd in Frankreich. Liberté, Égalité, Fraternité?
    Migrantinnen als Stieftöchter der Republik.
  • John Tolan / Dominique Avon ---
    La laïcité: des repères pour en parler et l’enseigner
    (academia.edu)
  • Alain TOURAINE: La fin des sociétés. Paris: Seuil 2013
  • Dominique URVOY: Les penseurs libres dans l'Islam Classique.
    Manchecourt: Champs-Flammarion 2003 (Rezension in RIG 9/2006, S. 512-515) 
  • Jean-Paul WILLAIME: Les enjeux du XXIe siècle. Paris: Fayard 2004
  • Fouad ZAKARIYA: Laïcité ou l'islamisme. Les arabes à l'heure du choix.
    Traduit de l'arabe et présenté par Richard Jacquemond.
    Paris: La Découverte /Kairo: Al-Fikr 1991
4.  Sammelbände, Zeitschriften
und Materialhefte zum Themenbereich

 

Dienstag, 17. April 2018

Islamische, jüdische und christliche Philosophie - nicht nur des Mittelalters - Literaturauswahl: Rezensionen / Kommentare (aktualisiert)

Averroës-Statue Córdoba
(Wikipedia)
Die Eroberung der Iberischen Halbinsel durch die Araber entwickelte sich zu einer kulturellen Hochblüte unter islamischer Herrschaft. Das kam nicht nur den islamisch-jüdisch-christlichen Beziehungen zugute, sondern auch der Philosophie. Die Wissenschaftler aller Religionen übersetzten nicht nur die wichtigen Werke der griechischen Antike, besonders Aristoteles, sondern führten auch deren Denkansätze eigenständig weiter.
Sie spielen für die Diskurse im christlichen Europa und der abendländischen Philosophie eine nicht zu unterschätzende Rolle, wie der Aufschwung der Universitäten in Italien mit Neapel und Bologna, Frankreich mit Paris und England mit Oxford  zeigen. 

Vgl. Liste der Universitätsgründungen: hier


Weitere Bezugspunkte:

Neben vielen wichtigen Persönlichkeiten ragen im Mittelmeerraum
diese Philosophen heraus:
Literaturauswahl zur mittelalterlichen Philosophie
 im Mittelmeerraum