Samstag, 28. Januar 2017

Kurz vorgestellt: Wo ist der Himmel? Theologie, Ethik und Naturwissenschaft in der Diskussion


Der Himmel als transkultureller ethischer Raum

Harald Lesch, 
Bernd Oberdorfer
Stephanie Waldow (Hg.)

Der Himmel als transkultureller ethischer Raum

Himmelskonstellationen im Spannungsfeld von Literatur und Wissen

Göttingen: V & R - 1. Auflage 2016
408 Seiten mit 29 Abbildungen gebunden
ISBN 978-3-8471-0618-0 --- V&R unipress

Internationale Schriften des
Jakob-Fugger-Zentrums - Band 002

Verlagsinformation
Bereits seit der Antike ist der Himmel ein zentraler Raum, der jenseits von festen Orts-, Zeit- und Identitätszuschreibungen das Verhältnis von Individuum und Kosmos und die damit in Zusammenhang stehenden Grundfragen der menschlichen Existenz und deren Wertkonzepte aushandelt. So stellt der ethische Zugang zum Himmel zentrale Fragehorizonte bereit, die in den Kontext der interdisziplinären Forschungsfelder und kulturellen Horizonte eingebettet werden. Neben diesen Fragehorizonten ist aber auch die ästhetische Umsetzung dieser Perspektivierungen von zentraler Bedeutung, denn wissenschaftliche wie religiöse Texte, die sich mit diesen Konzepten auseinandersetzen und den Himmel als Projektionsraum einsetzen, entfalten eine literarisch-rhetorische Kraft. Diese auf ihre ethischen Implikationen hin zu untersuchen, ist ein wichtiges Ziel des Bandes.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe                 Download: hier  (PDF)

Harald Lesch

Prof. Dr. Harald Lesch lehrt seit 1995 Theoretische Astrophysik an der LMU München und seit 2002 Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München.

Bernd Oberdorfer
Prof. Dr. Bernd Oberdorfer lehrt Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen an der Universität Augsburg.
Stephanie Waldow
Prof. Dr. Stephanie Waldow lehrt Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Ethik an der Universität Augsburg.

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