Samstag, 15. Juni 2019

Rabbi Fuchs: "Und oftmals der erste Jude ..." --- Erinnerungen von Kindern der Holocaust-Überlebenden

Stephen Lewis Fuchs:
"...
And Often the First Jew”
Foreword: Walter Homolka

Jerusalem (Israel) /
Jacksonville, Florida (USA):

Mazo Publishers 2019, 136 pp.

ISBN 978-1946124548



In diesem Buch beschreiben Rabbi Stephen Lewis Fuchs und seine Frau Victoria (Vickie), wie sie versuchen, mit ihren Zuhörern und Gesprächspartnern die Geschichte des Holocausts bekannter zu machen und die Nachwirkungen seit dem 2. Weltkrieg ein Stück weit aufzuarbeiten. Denn viele haben in der Zeit des Nationalsozialismus die Augen verschlossen, haben mitgemacht oder sind sogar an der Judenvernichtung beteiligt gewesen. So sind die Begegnungen zugleich auch Abenteuer, die ihnen bei ihren Reisen in Deutschland zustoßen; besonders wenn sie an Orte kommen, die unmittelbar mit den Verbrechen in Nazi-Deutschland zu  tun haben. Beide sind Kinder von Holocaust-Überlebenden, deren Leben in Deutschland begann. Bei ihren Begegnungen und Veranstaltungen werden sie oft als die "ersten Juden" betrachtet, weil viele Menschen heute so gut wie keine Juden jemals gesehen haben. 
Rabbi Fuchs erzählt von der Verhaftung und brutalen Behandlung seines Vaters Leo Fuchs zu Beginn der sog. Kristallnacht in Leipzig und wie er überleben konnte. Vickie bespricht die Ereignisse der Not ihrer Eltern und das anschließende neue Leben in den Vereinigten Staaten. Rabbi Fuchs schreibt über die  Möglichkeiten von ihnen beiden, über die Schrecken des Holocaust genau an dem Ort zu sprechen und zu unterrichten, an dem die Nazi-Ära begann. Oft haben ihre Zuhörer wenig Kenntnis von dieser tragischen Zeit in ihrer eigenen Geschichte. Das Buch "... und oft der erste Jude" verkörpert die klare Botschaft von Fuchs an die deutsche Post-Holocaust-Generation: "Wir können die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, aber die Zukunft liegt in unserer Hand."

Information of the publisher
This book chronicles the accomplishments, adventures, and “firsts” in Germany for Rabbi Stephen Lewis Fuchs and his wife Vickie, who are both children of Holocaust survivors. Rabbi Fuchs tells of the arrest and brutal treatment that his father, Leo Fuchs, received at the onset of Kristallnacht and how he was able to survive. Vickie discusses the events of her parents’ plight and subsequent new life in the United States.Rabbi Fuchs writes about their opportunities to speak and teach about the horrors of the Holocaust in the very place where the Nazi era began. Often their listeners have little knowledge of this tragic period in their history. “...And Often the First Jew” encapsulates the Fuchs’ straightforward message they leave with Germany’s post-Holocaust generation – “We cannot undo the past, but the future is ours to shape.”

Mehr informationen zum Thema auf der Seite "Judentum" >>>


CC

Mittwoch, 12. Juni 2019

François Déroche: Der Koran - mündliche Traditionen und Textfassungen -------- Le Coran - traditions orales et versions du texte


Verlagsinformation

Die Authentizität einer kanonischen Schrift ist ein wesentliches Thema für alle Religionen, in denen das geschriebene Wort im Mittelpunkt steht. Aber während für andere Glaubensweisen die Wahrheit der Botschaft Variationen in der Formulierung berücksichtigt, ist dies nicht die Position des islamischen Dogmas. Vielmehr gilt der kanonische Text des Korans als göttliches Wort, unabhängig davon, ob der Text von den Gläubigen rezitiert wird oder als erste handschriftliche und dann später gedruckte Kopie aufgezeichnet wurde. Er ist göttliches Wort, das als himmlisches Original aufbewahrt wird und damit eine sehr genaue irdische Widerspiegelung ist.  
Im Gegensatz zu dieser Überzeugung, die sich in den ersten Jahrhunderten des Islam allmählich und später vollständig durchsetzte, ermöglichen Daten aus der muslimischen Tradition, sie mit den Angaben aus der Untersuchung der ältesten koranischen Manuskripte zu vergleichen. Dabei fällt auf, dass die Entstehung des Korans und seine erste Übertragung - sowohl schriftlich als auch mündlich - durch Pluralität geprägt ist.
Durch die Analyse verschiedener Schichten der entstandenen Koran-Version, aber auch der nach und nach verworfenen Rezeptionsfragmente zeigt François Déroche, dass der Koran längst für eine Vielzahl von "Lesarten" offen geblieben ist. Er offenbart ein ursprüngliches Verhältnis der Gemeinschaft der Gläubigen  zum heiligen Text, der sich stark von einer absoluten Wortbedeutung unterscheidet, zu der sich die muslimische Orthodoxie entwickelt hat. Diese reiche und komplexe Geschichte bringt auch einen Muhammad zum Vorschein, der sich mehr mit der Bedeutung der göttlichen Botschaft beschäftigte als mit seiner Verschriftlichung.
Inhaltsverzeichnis
Avant-propos --- Introduction / Vorwort --- Einleitung
Chapitre 1. La génèse du texte coranique et les germes de la variation
                  Die Entstehung des koranischen Textes
                  und die Quellen der Variantion 
Chapitre 2. Le Coran et l’oralité dans les débuts de l’islam
                  Der Koran und die mündliche Überlieferung in den Anfängen des Islam
Chapitre 3. La tradition musulmane 
                  sur les débuts de la transmission écrite du Coran 
                  Die muslimische Tradition in den Anfängen der
                  schriftlichen Übertragung des Korans 
Chapitre 4. La leçon des manuscrits --- Die Lesart der Manuskripte
Chapitre 5. Les clausules et le "hadîth des sept ahruf"
                 Die Bestimmungen des "Hadith der sieben Ahruf"
                 (= 7 Mundarten, Rezitationsvarianten, Lesarten,
                 Unterscheidungsmerkmale)
Conclusion --- Bibliographie  --- Glossaire --- Table des illustrations
Schlussfolgerung --- Bibliografie --- Glossar --- Inhaltsverzeichnis der Bilder

Der Autor: François Déroche ist Islamologe, Mitglied des Instituts und Professor am Collège de France, Inhaber des Lehrstuhls: "Geschichte des Korans. Text und Übertragung".




Information de l'éditeur
L’authenticité d’un canon est une question essentielle pour toutes les religions où un écrit tient une place centrale. Mais alors que, pour d’autres confessions, la vérité du message s’accommode de variations dans la formulation, telle n’est pas la position du dogme musulman, qui considère que le texte canonique du Coran, qu’il soit récité par les fidèles ou consigné sur les exemplaires d’abord manuscrits et par la suite imprimés, reflète très scrupuleusement la parole divine conservée sur un original céleste.
À rebours de cette conviction, qui s’est peu à peu affirmée dans les premiers siècles de l’islam avant de s’imposer complètement, des données empruntées à la tradition musulmane permettent, par recoupement avec les indications tirées de l’examen des plus anciens manuscrits coraniques, de constater que la pluralité a caractérisé la genèse du Coran et sa transmission initiale, tant écrite qu’orale.
En analysant différentes strates de la version qui s’est imposée, mais aussi les fragments de recensions qui ont progressivement été écartées, François Déroche montre que le Coran est resté longtemps ouvert à une pluralité de « lectures » et révèle un rapport originel de la communauté des fidèles à son égard très différent du littéralisme absolu vers lequel l’orthodoxie musulmane a évolué. Cette histoire riche et complexe fait également apparaître un Muhammad plus soucieux du sens du message qu’il annonçait que de sa lettre.
Table des matières
Avant-propos --- Introduction
Chapitre 1. La génèse du texte coranique et les germes de la variation
Chapitre 2. Le Coran et l’oralité dans les débuts de l’islam
Chapitre 3. La tradition musulmane
                 sur les débuts de la transmission écrite du Coran 
Chapitre 4. La leçon des manuscrits
Chapitre 5. Les clausules et le "hadîth des sept ahruf"
Conclusion --- Bibliographie  --- Glossaire --- Table des illustrations
L’auteur: François Déroche est islamologue, membre de l’Institut et professeur au Collège de France, titulaire de la chaire " Histoire du Coran. Texte et transmission"

Rezension von John Tolan in Le Monde (über academia.edu) >>>

Extrait du compte rendu / Exzerpt aus der Rezension
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Publié par Mehdi Azaiez | mardi 5 février 2019 | Mis à jour le jeudi 7 février 2019
Extrait:
Tant que Muhammad était présent pour valider ou infirmer une récitation et qu’aucune recension écrite complète du texte coranique ne pouvait être opposé à la parole, le caractère multiforme de la révélation pouvait se maintenir sans grandes difficultés – pour les clausules, mais aussi de manière générale. La circulation d’exemplaires écrits vint sans doute constituer un obstacle à la flexibilité du texte, bien que le travail éditorial qui l’a éventuellement accompagnée ait pu tirer parti de la variable d’ajustement que représentaient les clausules. Les variantes qui les concernent dans les différentes familles de la tradition manuscrite ancienne que nous connaissons reflètent sans doute un premier état de ces textes, circulant avec l’assentiment de Muhammad. Les recensions finales qui ont été réalisées après sa disparition les ont conservées. (p. 261)


Übersetzung des Exzerpts:
Solange Mohammed lebte, konnte die Vielschichtigkeit der Offenbarung ohne große Schwierigkeiten beibehalten werden, um eine Rezitation zu bestätigen oder ungültig zu machen. Es konnte ja keine vollständige schriftliche Rezitation des koranischen Textes dem mündlichen Wort entgegengesetzt werden. Dies galt allgemein und in Bezug auf (einschränkende) Klauseln. Die Verbreitung schriftlicher Kopien stellte zweifellos ein Hindernis für die Flexibilität des Textes dar. Allerdings hätte die einsetzende redaktionelle Arbeit, die die Verschriftlichung des Korans begleitete, die Anpassungsvariablen nutzen können, die sich aus den jeweiligen Klauseln ergaben. Die Varianten, die die verschiedenen Sprachfamilien der alten Manuskripte betreffen, die wir kennen, spiegeln wahrscheinlich einen ersten Zustand dieser Texte wider. Diese Textfassung zirkulierte dann mit der Zustimmung Mohammeds. Die letzten Rezensionen, die nach seinem Tod durchgeführt wurden, haben diese Varianten bewahrt (S. 261)

Berlin: Suhrkamp 2010, 859 S.
Mit historisch-kritischem Handkommentar.
Aus dem Arabischen übersetzt und kommentiert von Angelika Neuwirth

Weitere Bände:
Band 1: Poetische Prophetie. Frühmekkanische Suren
Band 2/1: Das neue Gottesvolk. ›Biblisierung‹ des altarabischen Weltbildes
Band 2/2: Mittelmekkanische Suren
Band 3: Eine Ecclesia militans. Spätmekkanische Suren
Band 4: Im Kreis der Erben biblischer Tradition. Frühmedinische Suren
Band 5: Die Gemeinde als Statthalterin Gottes auf Erden. Spätmedinische Suren


Der Koran - Vielfalt der Übersetzungen und Kommentare (aktualisiert)

Der Koran (deutsch) vollständig zum Download und
einzelne Suren (über theology.de)

  • Encyclopedia of the Qur'an
    with Supplements
    General Editor:
    Jane Dammen McAuliffe (Georgetown University, Washington DC)
    --- Leiden: Brill



KORANAUSGABEN und ÜBERSETZUNGEN

1. Wissenschaftliche Übersetzungen
in mehreren Bänden



1.1. Mouhanad Khorchide (Koranausgabe in Vorbereitung)


Gottes Offenbarung in Menschenwort. 
Der Koran im Licht der Barmherzigkeit.

Herder theologischer Koran-Kommentar
(HtKK) Bd.I . Freiburg: Herder
2018 (September), ca 320 S.
Aus der Verlagsinformation: Traditionell und doch modern: Aus der Verbindung der traditionellen islamischen Koranwissenschaft mit Methoden europäischer Geschichtswissenschaften entwirft Mouhanad Khorchide einen neuen Zugang zum Koran. Obwohl der Koran als geoffenbartes Gotteswort gilt, wird er zugleich als historisch gewordener Text verstanden. Dieses Aufeinandertreffen scheinbar sich widersprechender Methoden ist Thema des Eröffnungsbandes des HthKK, in dem Mouhanad Khorchide neben dem aktuellen Forschungsstand den eigenen hermeneutischen Ansatz erarbeitet und sein eigenes methodisches Vorgehen beschreibt. 

Editionsplan, Bd. II - XVII
II.       Scharia im Koran
III.      Propheten im Koran I 
IV.      Eschatologie und jenseitige Vorstellungen des Korans 
V.       Das Frauenbilder des Korans 
IV.      Eschatologie und jenseitige Vorstellungen des Korans 
VI.      Propheten im Koran I
VII.     Verhältnis des Islams zu Nichtmuslimen im Koran 
VIII.    Schöpfung im Koran 
IX.      Gewalt im Koran 
X.       Das Gottesbild des Korans 
XI.      Das Menschenbild des Korans 
XII.     Frömmigkeit und Ritus im Koran
XIII.    Ethik im Koran
XIV.    Muhammad im Koran 
XV.    Jesus und Maria im Koran
XVI.   Herders Koran-Kommentar I (Kurzfassung) 
XVII.  Herders Koran-Kommentar II 

Der Koran als Text der Spätantike.  Ein europäischer Zugang. 
Berlin: Suhrkamp 2010, 859 S.

Ist der Koran wirklich ein rein islamischer und damit uns fremder Text? Oder ist er nicht eher eine neue und eigenwillige Stimme in jenem Konzert spätantiker Debatten, mit denen auch die theologischen Grundlagen der jüdischen und christlichen Religion gelegt worden sind?
mehr »

Weitere Infos zu  Angelika Neuwirth: hier
Vgl. François Déroche:

















1.3.  Adel Theodor Khoury



Der Koran 
Übersetzt und kommentiert 

Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus
2007, 12 Bände
 



  • Als Zusammenfassung in einem BandDer Koran. 
    Übersetzt und kommentiert 
    Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2007
  • Mit Textbeispielen und Bildern: Der Koran, erschlossen und kommentiert 
    Düsseldorf: Patmos 2005, 353 S., Abb., Register
  • Prophetenüberlieferung - HADITHE
    Der Hadith. 
    Gütersloher Verlagshaus 2008 --- Rezension: hier

2. Weitere Koranübersetzungen und Kommentare

  • Koranübersetzungen vom 7.-21. Jahrhundert: hier (Wikipedia.en)
  • Sefeddin Kara:  In Search of ALI IBN ABI TALIB’S Codex:
    History and Traditions of the Earliest Copy of the QUR’AN.

    With a Foreword by James Piscatori 
    Berlin/London: Gerlach Press 2018, 400 pp.

    Information mit Inhaltsverzeichnis: hier
  • Koranübersetzungen in europäischen,
    türkischen und ostafrikanischen Kontexten ---

    Christian Mauder / Thomas Würtz / Stefan Zinsmeister (Hg.):
    Koran in Franken. Überlegungen und Beispiele
    für Koranrezeption in fremden Kontexten.

    Judentum – Christentum – Islam. Interreligiöse Studien Bd. 15.
    Würzburg: Ergon 2016, 199 S

    Rezension: hier
  • Michael Fisch: umm-al-kitab. Ein kommentiertes Verzeichnis
    deutschsprachiger Koranausgaben 
    von 1543 bis 2013.
    470 Jahre europäisch-abendländische Koran-Rezeption.
    Berlin/Tübingen: Schiler 2013



3. Das Vorbild
  • Der KORAN in der Übersetzung von Friedrich Rückert (BOBZIN, Hartmut, Hg.):
    Der Koran. Erklärende Anmerkungen von Wolfdietrich Fischer.
    Würzburg: Ergon 1995 
    --- Rezension: hier 
                                   


4. Muslimische Autoren
  • Seyfeddin Kara: IN SEARCH OF ALI IBN ABI TALIB’S CODEX:
    HISTORY AND TRADITIONS OF THE EARLIEST COPY OF THE QUR’AN.

    With a Foreword by James Piscatori . Berlin/London Gerlach Press 2018, 292 pp.
  • The Holy Qur'an. Text, Translation and Commentary by Abdullah Yusuf ALI. 
    Leicester (GB): The Islamic Foundation 1975 u.ö.
  • Muhammad ASAD (Leopold WEISS): Die Botschaft des Koran.
    Übersetzung und Kommentar
    . Aus dem Englischen von Ahmad von Denffer und Yusuf Kuhn. Düsseldorf: Patmos 2009 --- vgl. Verlagshinweise --- Rezension: hier 
  • Der Koran. Vollständig und neu übersetzt von Ahmad Milad KARIMI.
    Mit einer Einführung herausgegeben von Berhard UHDE.
    Freiburg u.a.: Herder 2009 --- Rezension: hier
  • Die Bedeutung des Korans. 5 Bände. Hg.: Abdulhalim KHAFAGY
    München: SKD Bavaria 1998, 2. neu bearb. Aufl. 
  • Muhammad Ahmad Rassoul: Al Qur'am Al-Karim und seine ungefähre Bedeutung  in deutscher Sprache. Köln: Islamische Bibliothek 1988, 3. Aufl. /10. Aufl. 2013

Auswahl von Korantexten 
  • Der Koran für Kinder und Erwachsene.
    Übersetzt und erläutert von Lamya KADDOR
    und Rabeya MÜLLER. 
    München: C.H. Beck 2008.
     Rezension hier
  • Hamideh MOHAGHEGHI und Dietrich STEINWEDE:
    Was der Koran uns sagt. Für Kinder in einfacher Sprache
    .
    München: Bayerischer Schulbuchverlag (Patmos / Oldenbourg 2010)

    Rezension: hier

5.  Christliche Islamwissenschaftler 
  • Der Koran. Übersetzt und eingeleitet von Hans ZIRKER. Darmstadt: WBG 2003 
 Zwei "Klassiker"
1.  Der Koran. Übersetzung von Rudi PARET. Stuttgart: Kohlhammer 2006, 10. Aufl. 
mit Kommentar und Konkordanz. Kohlhammer 2005, 7. Aufl. u.ö.

2.  Der Koran. das heilige Buch des Islam.
Aus dem Arabischen von Max HENNING
(1901). 

Überarbeitet und herausgegeben von Murad Wilfried HOFMANN.
München: Diederichs (Hugendubel) 1999 

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